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Tennis

ATP-Finals: Novak Djokovic gegen Dominic Thiem im Liveticker zum Nachlesen

Von SPOX
Dominic Thiem spielte heute gegen Novak Djokovic.

Im Halbfinale der ATP-Finals hat sich der Österreicher Dominic Thiem in einem hart umkämpften Match in drei Sätzen gegen den Weltranglistenersten Novak Djokovic durchgesetzt. Hier bei SPOX könnt den gesamten Matchverlauf noch einmal nachlesen.

Im ersten war es dabei der Österreicher, der mit dem entscheidenden Break zum 6:5 für die Entscheidung sorgte und dann ausservieren konnte. Bis dato begegneten sich beide Akteure auf Augenhöhe. Im zweiten Satz steigerten sich die zwei weiter und provozierten den Tie-Break. In diesem unheimlich spannenden Shoot-Out wehrte der Djoker vier Matchbälle ab und zog gerade nochmal den Kopf aus der Schlinge.

So ging es in den Entscheidungssatz, in welchem beide auf Top-Niveau agierten. Auch hier pushten sich beide Spieler in den Tie-Break, wo bereits vieles auf Nole hindeutete. Am Ende riss Domi mit mehreren Punktgewinnen am Stück das Ruder aber noch herum und steht nach einer Wahnsinnsleistung im Finale.

ATP-Finals: Dominic Thiem - Novak Djokovic: 7:5 6:7 7:6

ATP-Finals: Thiem kämpft sich nach zwei Tie-Breaks ins Finale!

Thiem - Djokovic 7:5 6:7 7:6: Thiem ist durch! Mit einem knallharten Aufschlag nach außen bringt er sich in Position, ehe er mit dem Inside-In abschließt. Djokovic kommt noch ran, schleudert den Ball aber ins Aus.

Thiem - Djokovic 7:5 6:7 6:6 (6:5): Den ersten wehrt der Djoker mit einem Ass nach außen ab. Aber jetzt serviert der Österreicher!

Thiem - Djokovic 7:5 6:7 6:6 (6:4): Was für ein Geschoss! Djokovic beackert mit seiner Rückhand diejenige Thiems, fängt sich dann aber einen unfassbar schnellen und flachen Rückhandcross-Winner. Matchbälle!

Thiem - Djokovic 7:5 6:7 6:6 (5:4): Und Thiem geht in Führung. Nach einem erzwungenen Rückhandfehler und einem Ass liegt er mit 5:4 vorne.

Thiem - Djokovic 7:5 6:7 6:6 (3:4): Ist das hier intensiv! Beide Spieler spielen sich die Kugel mehrere Male hin und her, ehe Djokovic mit einem Rückhandslice angreifen will, jedoch am Netz scheitert. Plötzlich ist wieder alles in der Reihe.

Thiem - Djokovic 7:5 6:7 6:6 (2:4): Gute Reaktion! Thiem feuert zwei druckvolle Vorhände nacheinander raus und holt sich das erste Minibreak zurück.

Thiem - Djokovic 7:5 6:7 6:6 (1:4): Thiem schenkt den Tie-Break gerade weg. Eine völlig überdrehte Vorhand saust hinter die gegnerische Grundlinie. Immerhin kann er per Ass auf 1:4 verkürzen.

Thiem - Djokovic 7:5 6:7 6:6 (0:3): Klasse, was Djokovic da aktuell macht. Zwei tolle Aufschläge bringen ihn mit 3:0 in Front.

Thiem - Djokovic 7:5 6:7 6:6 (0:1): Katastrophenstart für den Vorjahresfinalisten. Mit dem Doppelfehler gibt er das erste Minibreak ab.

Thiem - Djokovic 7:5 6:7 6:6: Was für eine Rückhand! Bei 0:15 beendet der Österreicher die Cross-Rally abrupt, indem er seinen Rückhandlongline kompromisslos an die Linie wuchtet. Der Djoker holt sich aber die nächsten drei Zähler und manövriert dieses Match in den alles entscheidenden Tie-Break!

Thiem - Djokovic 7:5 6:7 6:5: Die Netzangriffe des Weltranglistenersten sind nicht allzu oft von Erfolg gekrönt. Erneut geht er an die Spielfeldtrennung vor, volliert den Rückhandlongline aber nur ins Netz. Wenig später setzt Thiem eine Rückhand aus dem Halbfeld genau auf die Grundlinie, des Djokers Konter rauscht nur knapp zu weit. Trotzdem schafft es der Osteuropäer, nach 0:30 auf 30:30 heran, drischt dann aber einen machbaren Vorhandreturn zu weit und zeigt erstmals in diesem Match wirklich Emotionen. Lautstark macht er seinem Unmut über diese verpasste Gelegenheit Luft. Mit dem nächsten Rückhandfehler ohne Not dürfte er nicht zufriedener werden. 6:5.

Thiem - Djokovic 7:5 6:7 5:5: Nun muss der Belgrader gegen den Matchverlust aufschlagen. Zunächst legt er mit einem Vorhandwinner aus dem Halbfeld gegen Thiems Laufrichtung auch gut los, dann hat er bei einem Netzkantenroller seines Gegners eine ganze Menge Pech. Zwei Servicewinner später allerdings hat er zwei Spielbälle auf der Kelle liegen, von denen er gleich den ersten mit einem feinen Vorhandcross wiederum gegen die Laufrichtung Thiems verwertet.

Thiem - Djokovic 7:5 6:7 5:4. Eine fabelhafte Rally! Djokovic spielt mehrere tolle kurze Rückhände mit viel Winkel an die Linie. Thiem muss immer wieder tief runter und wird am Ende kalt vom Rückhandlongline erwischt. Dafür applaudiert er dem Weltranglistenersten und ruft gut hörbar "Bravo!". Nicht zu Unrecht. Und es geht spannend weiter. Bei 30:15 für den Österreicher rückt dieser ans Netz auf, Djokovic reagiert aber mit einem richtig guten Vorhand-Passierschlag und gleicht wieder aus. Per Ass sichert sich der Vorjahresfinalist jedoch einen Spielball und bleibt anschließend gegen den aufrückenden Serben cool. Seinen Rückhandlongline aus der Slice-Rally heraus volliert der 33-Jährige ins Netz.

Thiem - Djokovic 7:5 6:7 4:4: Es nähert sich die heiße Phase dieses Satzes. Djokovic beginnt das achte Games des Durchgangs mit einem Aufschlagwinner und profitiert dann von einem Rückhandlonglinefehler seines Kontrahenten. Der wiederum schlägt aber mit fantastischen und druckvollen Grundlinienschlägen zurück, anschließend begeht der Serbe selbst einen eher vermeidbaren Fehler zum 30 beide. Hier returniert Thiem den Aufschlag durch die Mitte nur ins Netz, ehe Nole selbst einen weiteren leichten Rückhandfehler einstreut - Einstand. Hier punktet er mit einem brutal wichtigen Aufschlagwinner durch die Mitte. Ein weiterer dieser Sorte hat den Spielgewinn zur Folge.

Thiem - Djokovic 7:5 6:7 4:3: Schicker Winner von Thiem. Seine Vorhand landet als Inside-In als direkter Gewinnschlag im Feld, womit er in dieser Statistik nun 42 aufweisen kann. Bei 15:30 aus seiner Sicht rückt der Djoker gut ans Netz auf und muss eigentlich nur noch den leichten Cross-Volley spielen. Der misslingt ihm aber total, verendet elendig im Netz und sorgt für große Enttäuschung. Nach dem folgenden Servicewinner steht es 4:3.

Thiem - Djokovic 7:5 6:7 3:3: Die Frage ist auch, ob der Weltranglistenerste immer wieder nachziehen kann. Zurzeit lässt sich das jedenfalls gut an, weil er kaum eigene Fehler produziert und sein Gegner gleichzeitig die eine oder andere Vorhand hinter die Grundlinie donnert. Zu 15 stellt er auf 3:3.

Thiem - Djokovic 7:5 6:7 3:2: Wichtig jetzt für den Österreicher, dem Branchenprimus nicht zu viel Angriffsfläche zu bieten. Bei 30:15 übt er mit mehreren Vorhänden aus der Platzmitte starken Druck aus und ballert eine solche letztlich als Winner an die Linie. Auch hier zollt Djokovic seinem Gegner applaudierend Respekt. Ein Ass durch die Mitte beendet dieses Servicegame.

Thiem - Djokovic 7:5 6:7 2:2: Eigentlich schafft es der Wiener Neustädter momentan verhältnismäßig oft in die Rally. Allerdings hat Nole jetzt vor allem bei eigenem Service den Fuß auf dem Gaspedal. Zwei Aufschlagwinner hinten heraus bescheren ihm das 2:2 in den Games.

Thiem - Djokovic 7:5 6:7 2:1: Momentan scheint Thiem diesen bitteren Satzverlust ausblenden zu können. Zwei Mal schweißt er tolle Vorhandwinner auf den Court, sodass Djokovic erneut nur mit dem Kopf schütteln kann. Auch er tütet sein Aufschlagspiel zu 15 ein.

Thiem - Djokovic 7:5 6:7 1:1: Auch für den Belgrader ist das ein guter Auftakt in den dritten Satz. Zu 15 und relativ mühelos bringt er sich auf die Anzeigetafel.

Thiem - Djokovic 7:5 6:7 1:0: Der dritte Durchgang läuft, diesmal hat Domi den Vorteil, den Satz mit eigenem Service zu eröffnen. Gleich drei Vorhandwinner lassen Djokovic frühzeitig ungläubig lächeln, eine feine Rückhand die Linie entlang besiegelt ein schnelles 1:0 für den Vorjahresfinalisten.

ATP-Finals: Djokovic erzwingt dritten Satz nach irrem Tie-Break

Thiem - Djokovic 7:5 6:7 0:0: Es gibt tatsächlich den dritten Satz! Thiem schleudert seine Rückhand ins Netz und wird sich ärgern müssen.

Thiem - Djokovic 7:5 6:6 (10:11): Wahnsinn! Djokovic trifft mit einem wunderbaren Inside-In exakt die Linie - da entscheiden nur Millimeter! Nach einem zu langen Return seines Opponenten gibt es den vierten Satzball!

Thiem - Djokovic 7:5 6:6 (10:9): Sehr, sehr stark! Thiem drischt einen Vorhandlongline mit unglaublicher Power ins Platzeck. Anschließend bleibt er über Kopf cool. Matchball Nummer vier!

Thiem - Djokovic 7:5 6:6 (9:9): Wieder nichts! Erneut kriegt der Weltranglistendritte keinen ersten Aufschlag auf den Court. So kann Nole Druck entfachen und seinen Gegner mit dem Inside-In zum Fehler provozieren.

Thiem - Djokovic 7:5 6:6 (9:8): Da hat der Österreicher Glück! Djokovic ist richtig am Drücker, kriegt den Punkt aber nicht zu und haut am Ende seine Vorhand ins Seitenaus. Bei 8:8 feuert Thiem einen tollen Inside-In an die Linie und macht mit einem weiteren dieser Sorte den dritten Matchball - den zweiten bei eigenem Aufschlag - klar.

Thiem - Djokovic 7:5 6:6 (7:8): Nicht zu glauben! Thiem serviert bei Matchball und eigenem Service einen Doppelfehler. Und weil Nole dann den zweiten Aufschlag ganz tief an die Grundlinie returniert, haben wir hier jetzt Satzball!

Thiem - Djokovic 7:5 6:6 (7:6): Thiem wird in die Verteidigung gezwungen, bringt aber einen extrem guten Vorhandcross-Passierschlag an. Der Djoker streckt sich, kriegt den Volley aber nicht über das Netz. Wieder Matchball!

Thiem - Djokovic 7:5 6:6 (6:5): Ein zu langer Rückhandreturn des Weltranglistenersten gleicht die Geschichte hier auf 5:5 aus. Satz- oder Matchball? Antwort: Matchball! Der Wiener Neustädter serviert ein Ass an die Linie.

Thiem - Djokovic 7:5 6:6 (4:5): Thiem packt die Peitsche aus! Mit einer unglaublich wuchtigen Vorhand zwingt er Djokovic tief in die Defensive, sodass er danach am Netz nur noch die Kugel aufs Feld schieben muss. Das Minibreak ist zwar weg, dennoch bleibt Nole in Führung.

Thiem - Djokovic 7:5 6:6 (3:4): Guter zweiter Aufschlag von Thiem, der Djokovic mit viel Kick auf der Vorhand knackt.

Thiem - Djokovic 7:5 6:6 (2:4): Zu gut: Weil Thiem auf die ziemlich schwachen zweiten Aufschläge seines Gegners zu wenig Druck ausüben kann, schafft es der Wahlmonegasse in die Rally und drischt dann einen tollen Vorhandlongline an die Linie zum 2:2. Ein weiterer Vorhandwinner aus dem Halbfeld beschert ihm das 3:2, pünktlich zum Seitenwechsel holt er sich dank einer viel zu langen Vorhand seines Gegners das nächste Minibreak.

Thiem - Djokovic 7:5 6:6 (2:1): Das Minibreak ist wieder weg. Erst punktet der US-Open-Champion mit einem Servicewinner, dann knallt er eine Rückhand ohne Not ins Netz.

Thiem - Djokovic 7:5 6:6 (1:0): Djokovic beginnt den Tie-Break bei eigenem Aufschlag mit einem überflüssigen Vorhandfehler.

Thiem - Djokovic 7:5 6:6: Wir gehen in den Tie-Break. Einen Smash bekommt der Djoker noch zurück, den zweiten dagegen nicht mehr.

Thiem - Djokovic 7:5 5:6: Klasse abgewehrt! Erst zwingt Thiem sein Gegenüber auf der Rückhandseite zum Fehler, anschließend bewirkt er per Servicewinner, dass es über Einstand geht. Am Netz macht er kurz darauf nach sehr kurzem Return den Spielball klar, den er aber auch dank eines unglücklichen Netzkantentreffers nicht nutzen kann. Beim zweiten Einstand schleudert er einen wunderbaren Rückhandlongline aufs Feld und rückt auf, verwandelt aber den Drive-Volley nicht. So muss er einen ungleich schwierigeren Volley nehmen. Das macht er auch - wieder Spielball.

Thiem - Djokovic 7:5 5:6: Ganz wichtiger Winner für Thiem: Bei 0:15 wuchtet er einen mittigen Return mit der Vorhand mit einem tollen Winkel an die Linie zum 15 beide. Umso bitterer ist der nachfolgende Doppelfehler, den er mit einem weiteren Vorhandfehler garniert. Das sind zwei Satzbälle!

Thiem - Djokovic 7:5 5:6: Diesmal hat der Wahlmonegasse Pech: Bei 15:0 und eigenem Service produziert er mit seinem achten unforced error des Matches einen Fehler, weil die Netzkante den Ball hinter die Linie fallen lässt. Anschließend macht der Serbe gleich zwei Mal den Sack am Netz bei seinem Smashes nicht zu und holt Thiem damit zurück in den Punkt. Dem misslingt schließlich der Passierschlag, was ihn zu einer lautstarken Reaktion provoziert. Am Ende macht der Djoker zu 15 den Tie-Break klar - mindestens.

Thiem - Djokovic 7:5 5:5: Bockstark vom Österreicher! 15:0 führend, wird er von Djokovic in die Defensive gedrängt. Gegen den aufgerückten Belgrader packt er einen famosen Rückhandcross aus und passiert die Nummer eins der Welt traumhaft. Zwei Fehler nacheinander bringen den Osteuropäer jedoch wieder auf 30:30 heran. Ein Aufschlag nach außen, gefolgt von einem feinen Vorhandwinner aus der Mitte der Grundlinie besiegelt dann den Spielball, den der 27-Jährige per Servicewinner verwandelt.

Thiem - Djokovic 7:5 4:5: Das ging fix: Zu Null tütet der Djoker das Spiel ein und zwingt damit, Thiem gegen den Satzverlust aufzuschlagen.

Thiem - Djokovic 7:5 4:4: Haarscharf! Djokovic' Return ist lang, Thiem befördert die Kugel nur ins Netz. Zum Glück aus Sicht des Österreichers war der Ball im Aus - Nole kann es nicht glauben. Bei Einstand serviert Thiem sein drittes Ass in diesem Game und feuert dann einen überragenden Rückhandlongline ins Eck. Damit hat auch der Serbe nicht gerechnet. 4:4.

Thiem - Djokovic 7:5 3:4: Ärgerlich. Bei 15:0 und eigenem Aufschlag serviert der Wiener Neustädter seinen zweiten Doppelfehler in diesem Match. Infolge eines Rückhandfehlers könnte es jetzt mal brenzlig für ihn werden bei 15:30. Ein knallhartes Ass nach außen lässt ihn zunächst mal ausgleichen, ehe er einen Inside-Out ins Aus legt und sich erstmals einem Breakball ausgesetzt sieht!

Thiem - Djokovic 7:5 3:4: Starkes Ding vom Branchenprimus! Aus der Cross-Rally heraus wemmst er eine Vorhand die Linie entlang zum 30:0. Zwar jagt Thiem anschließend noch in einem Ballwechsel einigen tollen Schlägen seines Gegners hinterher und verkürzt auf 15:30, allerdings landen danach erst ein Return, dann eine Vorhand im Netz.

Thiem - Djokovic 7:5 3:3: Eine spannende Statistik, die erklärt, wieso Djokovic aktuell noch nicht an seinem Leistungslimit spielt. 59% der ersten Aufschläge seines Kontrahenten bekommt er nicht returniert - besonders für ihn, den wohl besten Returnspieler aller Zeiten, eine schwache Quote. Hinzu gesellen sich immer mal wieder einige zu leichte Fehler. Derer drei (!) am Stück sind die Ursache für das nächste Zu-Null für Thiem.

Thiem - Djokovic 7:5 2:3: Verpasst! Djokovic wird etwas kurz, doch Thiem donnert seinen Vorhandlongline überhastet ins Netz - das war eine extrem gute Chance. Ein weiterer viel zu leichter Vorhandfehler eröffnet dann dem Djoker einen Spielball, den er letztlich nutzen kann.

Thiem - Djokovic 7:5 2:2: Das sind doch recht ungewöhnliche Fehler vom Serben. Nach 15:0-Führung schweißt er erst eine Rückhand longline ins Netz, dann hämmert der 33-Jährige auch noch eine Vorhand zu lang. Bei 30 beide ist es ein weiterer Vorhandschlag, der ihm hinter die Grundlinie fliegt. Breakball!

Thiem - Djokovic 7:5 2:2: Allerdings lässt sich das auch für den Österreicher ganz gut an bei eigenem Aufschlag. Schnelle Punkte lassen ihn mit 30:0 in Front gehen, dann fischt er einen richtig starken und flachen Vorhandcross seines Gegners raus und bringt diesen noch flacher zurück. Djokovic trifft nur das Netz und haut dann auch noch seinen Return zu lang. Zu Null schenkt er das Spiel ab.

Thiem - Djokovic 7:5 1:2: Für den Serben gestaltet sich auch das zweite seiner Aufschlagspiele aktuell problemlos. Thiem kommt praktisch überhaupt nicht in die Returns und liegt dementsprechend schnell mit 0:40 zurück. Der 33-Jährige muss zwar noch zwei Zähler abgeben, holt sich aber zu 30 dieses Spiel.

Thiem - Djokovic 7:5 1:1: Glück für den Djoker: In einem Rückhandslice-Duell behält er die Oberhand, weil sein Versuch von der Netzkante direkt auf die andere Seite fällt. Davon lässt sich Thiem aber nicht beeindrucken, punktet drei Mal in Serie und gleicht auf 1:1 aus.

Thiem - Djokovic 7:5 0:1:Der zweite Satz läuft, erneut beginnt Djokovic mit eigenem Service. Er geht auch gleich mal offensiver zu Werke, drischt zwei Vorhandwinner auf den Court und punktet mit einem Netzvorstoß zum 40:0. Eine zu lange Vorhand seines Gegners besiegelt das 1:0 in den Games.

ATP-Finals: 7:5! Thiem trennt nur ein Satz vom Finale

Thiem - Djokovic 7:5 0:0: Der erste Durchgang ist durch! Thiem knallt ein Ass durchs Zentrum und steht einen Satz vor dem Finale.

Thiem - Djokovic 6:5: Die Frage ist: Hat der Mann mit Sitz in Lichtenwörth die Nerven, um den Satz auszuservieren? Bei 15 beide hat der 27-Jährige jedenfalls viel Glück, dass Djokovic einen zweiten Aufschlag nur ins Netz returniert. Ein toller Rückhandlongline beschert ihm anschließend zwei Satzbälle!

Thiem - Djokovic 6:5: Und da ist das Break! Thiem macht Dampf, wird mit einem starken Vorhandlongline aber in die Defensive gedrängt. Djokovic geht ans Netz vor, kann den sehr tiefen Volley aber nicht mehr richtig drücken. Die Kugel landet im Netz.

Thiem - Djokovic 5:5: Zu gut vom Belgrader! Einige tolle Vorhände bringen ihn in eine immer bessere Position, bis Thiem den Ball nicht mehr zurückschlagen kann. Es bleiben aber weiter sehr umkämpfte Rallys. Bei 30:15 produziert Nole einen fantastischen Stop-Volley, den Thiem mit unglaublichem Willen noch ausgräbt und ganz dicht am Netz longline vorbeischiebt. Nach einem Vorhandwinner des Österreichers gibt es den ersten Breakball des Matches!

Thiem - Djokovic 5:5: Klasse Ballwechsel! Bei 30:15 geht es bei beiden Spielern rauf und runter, beide schicken sich mit tollen Grundlinienschlägen umher. Letztlich rückt Djokovic ans Netz auf, wird dort aber überragend überlobt. Dafür spendet sogar der Osteuropäer Applaus. Trotzdem belohnt sich der Wiener Neustädter nicht: Bei 40:30 muss er die Vorhand aus dem Halbfeld nur noch im Feld unterbringen, schleudert sie aber haarscharf ins Aus - diese leichten Fehler darf er sich nicht zu häufig erlauben. Mit einem Aufschlagwinner und einem Returnfehler sichert sich Thiem aber doch das 5:5.

Thiem - Djokovic 4:5: Zu wild. Bei 15:15 will der Österreicher eine längere Rally mit einem aggressiven Rückhandlongline beenden. Der Schlag ist aber nicht platziert genug und landet genauso im Seitenaus wie der folgende Vorhandlongline. Zu 15 sichert sich der Serbe am Ende dieses Game.

Thiem - Djokovic 4:4: Wir kommen in die Phase des Satzes, in der jedes Break tödlich sein kann. Dementsprechend wichtig ist es in diesem Fall für Thiem, dass er weiter gut serviert und auch weiter Winner schlägt. Bei 40:0 erwischt er die Kugel aus dem Halbfeld ganz komisch mit dem Schlägerrahmen und zwingt den Djoker zu einem Handgelenk-Schlag. Der ist eigentlich richtig gut, doch Thiem streckt sich und volliert aus der Streckung heraus cross. Auch den gräbt Nole aus, bugsiert den Ball aber knapp hinter die Grundlinie. Toller Ballwechsel, 4:4.

Thiem - Djokovic 3:4: Nun wird es auch für den Weltranglistenersten mal knifflig. Infolge eines verrissenen Inside-Outs sieht er sich einem 0:30 ausgesetzt. Weil er aber andersherum auch Thiem zu Fehlern zwingen kann, gleicht er relativ leicht auf 30 beide aus und rückt anschließend nach einem tollen Inside-Out ans Netz auf. Dort volliert er einen ganz schwierigen, weil tiefen Ball perfekt aufs Feld. Einen Aufschlagwinner später heißt es 4:3.

Thiem - Djokovic 3:3: Was für ein Schlag! Bei 0:30 bei eigenem Aufschlag haut Thiem auf einmal einen famosen Rückhandlongline mit 92 km/h raus, der direkt als Winner im Platzeck einschlägt. Anschließend bekommt der Serbe zwei Mal nicht mehr den Return über das Netz, hält sich bei Spielball gegen sich aber in der Rally und schafft es in den Einstand. Zwei Zähler später steht dennoch das 3:3 auf der Anzeigetafel.

Thiem - Djokovic 2:3 Thiem ärgert sich: Er verteidigt sich gegen Noles Longline-Angriffe klasse, patzt schließlich aber mit seiner Rückhand, die an der Netzkante hängen bleibt. Bei 0:30 haut der Österreicher erstmals einen seiner unglaublich kraftvollen Rückhandlonglines raus und bereitet damit den Punktgewinn vor - ein Schlag, den er heute zwingend brauchen wird. Nichtsdestotrotz fährt Djokovic dieses Spiel zu 15 ein.

Thiem - Djokovic 2:2: Das macht Thiem momentan richtig gut. Nicht nur schlägt er gut auf, auch donnert er einen wuchtigen Schlag nach dem anderen auf den Platz. Djokovic kommt aktuell nicht in die Returnspiele hinein. So muss er dieses Game zu Null abgeben.

Thiem - Djokovic 1:2: Djokovic zieht bei eigenem Aufschlag nach 15:15 das Tempo an. Mit einigen Inside-Ins zwingt er Thiem zu mehreren Fehlern, den ersten Spielball verwertet er per Servicewinner.

Thiem - Djokovic 1:1: Ein ganz blöder Fehler aus Domis Sicht. Mit einem knallharten Service durch die Mitte zwingt er den Djoker zu einem Notreturn. Aus dem Halbfeld vermag es der 27-Jährige letztlich aber nicht, den sicheren Winner im Feld unterzubringen. Danach sieht das aber schon besser aus. Mit wuchtigen Longlines auf beiden Seiten schickt er den Weltranglistenersten umher und überrascht diesen schließlich mit einem Stop gegen die Laufrichtung. Bei 15:30 serviert Thiem erst einen Aufschlagwinner, dann einen tollen Aufschlag nach außen, gefolgt von einem kraftvollen Rückhandcross, den er mit einem schwierigen Volley veredelt. Eine zu lange Rückhand des Serben besiegelt dann das 1:1.

Thiem - Djokovic 0:1: Auf beiden Seiten gibt es noch ein paar Fehler. Am Ende ist es Thiem, der mit einer zu kurzen Vorhand dieses erste Game bei Aufschlag Djokovic abgibt.

Thiem - Djokovic 0:0: Auf geht's ins Match, Nole sichert sich gleich den ersten Punkt, wird dann aber vom druckvollen Spiel Thiems in die Defensive gedrängt. 15 beide.

Vor Beginn: Beide Männer sind inzwischen auf dem Court und wärmen sich auf. In wenigen Augenblicken geht die Geschichte hier also los.

Vor Beginn: Im direkten Vergleich hat indes der Djoker die Nase vorne. Aus elf Partien gegeneinander ging er sieben Mal als Sieger hervor, vier Mal behielt Thiem die Oberhand. Besonders in der jüngeren Vergangenheit versprach diese Paarung allerdings grundsätzlich Spannung und Spektakel. Sowohl bei den French Open 2019 (Sieger Thiem) als auch bei den letztjährigen Finals (Thiem) und jüngst bei den Australian Open 2020 (Djokovic) waren Spiele über die gesamte Distanz zu bewundern.

Vor Beginn: Mehr Stolpersteine musste unterdessen der Serbe überwinden. Nach seinem Auftaktsieg gegen Diego Schwartzman (6:3, 6:2) sah eigentlich alles danach aus, dass der Branchenprimus weiter seine Kreise zieht. Gegen Daniil Medvedev jedoch hatte er in zwei Durchgängen das Nachsehen (3:6, 3:6) und musste daher ins Entscheidungsmatch gegen Alexander Zverev. Durch seinen Triumph (6:3, 7:6) schaltete er nicht nur den Deutschen aus, sondern sicherte sich selbst auch das Halbfinalticket.

Vor Beginn: Für Thiem lief die Gruppenphase beinahe perfekt. Gleich im ersten Match gegen Stefanos Tsitsipas (7:6, 4:6, 6:3) gelang ihm die Revanche für die letztjährige Finalpleite. Anschließend bezwang er auch noch Rafael Nadal (7:6, 7:6) und sicherte sich auch dadurch, dass die Konkurrenz für ihn spielte, rasch den Gruppensieg. Zwar gab es am Ende gegen den bereits ausgeschiedenen Andrey Rublev eine glatte Niederlage (2:6, 5:7) ? das dürfte ihn aber weniger stören, wenn heute die Leistung stimmt.

Vor Beginn: Hallo und herzlich willkommen zum ersten Halbfinale der ATP-Finals! In einem echten Kracher treffen heute Dominic Thiem und Novak Djokovic aufeinander. Der Aufschlag erfolgt gegen 15 Uhr.

ATP-Finals: Novak Djokovic gegen Dominic Thiem heute im TV und Livestream

Wenn Ihr die Partie im TV und Livestream sehen wollt, seid Ihr auf den Pay-TV-Sender Sky angewiesen. Neben der Übertragung im TV gibt es für Sky-Kunden einen Livestream via SkyGo. Ohne Sky-Abo könnt Ihr Euch mit dem Sky Ticket einen Monatspass kaufen. Auch die Streamingplattform TennisTV hat einen kostenpflichtigen Livestream im Angebot.

Das Preisgeld der ATP Finals 2020 im Überblick

RundeEinzelDoppelWeltranglisten-Punkte
Turniersieger1.345.000 Dollar204.000 Dollar500
Halbfinalsieger657.000 Dollar106.000 Dollar400
Gruppenphase pro Sieg215.000 Dollar40.000 Dollar200
Antrittsgeld215.000 Dollar103.000 Dollar-
Ersatzspieler (kein Sieg)116.000 Dollar40.000 Dollar-

ATP Finals: Die Sieger der vergangenen fünf Jahre

Novak Djokovic gewann die ATP-Finals bereits 2015.

JahrEinzelDoppel
2019Stefanos TsitsipasHerbert/Mahut
2018Alexander ZverevBryan/Sock
2017Grigor DimitrovKontinen/Peers
2016Andy MurrayKontinen/Peers
2015Novak DjokovicRojer/Tecau
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