Tennis

Tennis: Djokovic, Nadal und Federer planen Hilfsfonds

SID
Roger Federer, Novak Djokovic und Rafael Nadal (v.l.) in Wimbledon: Dieses Bild wird es 2020 nicht geben.

Die Superstars Novak Djokovic, Rafael Nadal und Roger Federer arbeiten offenbar an der Einrichtung eines Hilfsfonds zur Unterstützung von finanziell bedrohten Profis auf hinteren Weltranglistenpositionen.

Über einen entsprechenden Brief des Serben Djokovic, der auch Vorsitzender des ATP-Spielerrats ist, an die Spieler berichten mehrere Medien, unter anderem die französische Sportzeitung L'Equipe.

"Wir sind der Meinung, dass wir alle zusammenkommen und diesen Akteuren helfen müssen. Viele von ihnen denken darüber nach, das Profi-Tennis zu verlassen, weil sie finanziell einfach nicht überleben können", schrieb der Weltranglistenerste Djokovic: "Wir müssen versuchen, uns um sie alle zu kümmern. Sie sind die Basis des Tennis und die Basis des Profisports."

Djokovic bestätigte am Samstaga bei Instagram Live, dass er ein "langes Gespräch" mit Federer und Nadal darüber geführt habe, "wie wir unseren Teil beitragen und den tiefer platzierten Spielern helfen können, die die größten Probleme haben."

Durch die Aktion wollen die drei Stars bis zu vier Millionen Dollar generieren. Den Spielern auf den Weltranglistenpositionen von Platz 250 bis 700, die durch die Coronakrise in finanzielle Schwierigkeiten geraten könnten, solle laut Djokovic jeweils eine Summe von rund 10.000 Dollar zur Verfügung gestellt werden.

Die besten 100 Einzelspieler und 20 besten Doppelspieler sollen einen Betrag zwischen 5000 bis 30.000 Dollar beisteuern. Dazu erhofft sich Djokovic einen Zuschlag der vier Grand-Slam-Turniere von jeweils rund einer halben Million Dollar. Auch von der ATP steht eine Million Dollar zur Verfügung.

 

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