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Schwimmen

Ledecky mit Weltrekord über 400 m

SID
Katie Ledecky befindet sich im Moment in bestechender Form
© getty

Olympiasiegerin Katie Ledecky hat bei den US-Meisterschaften im kalifornischen Irvine in 3:58,86 Minuten einen Weltrekord über 400 m Freistil aufgestellt. Die 17-jährige Schülerin, die bereits die Weltbestzeiten über 800 und 1500 m hält, verbesserte den Rekord der Italienierin Federica Pellegrini aus dem Jahr 2009 um beachtliche 29 Hundertstelsekunden.

Ledecky war nach ihrem dritten Sieg im dritten Rennen in Irvine begeistert. "Als ich die Zeit auf der Tafel gesehen habe, war das pures Adrenalin", sagte die 17-Jährige, die bei Olympia 2012 in London Gold über 800 m Freistil gewonnen hatte: "Weltrekorde werden niemals zur Gewohnheit, es ist immer noch total aufregend für mich, solche Zeiten zu schwimmen."

Als erste Frau seit der dreimaligen Olympiasiegerin Janet Evans in den Jahren 1988 bis 2006 hält Katie Ledecky damit auf den drei Freistilstrecken 400, 800 und 1500 m den Weltrekord. "Ich habe sehr viel daran gedacht", sagte die 17-Jährige: "Aber ich habe immer aufgepasst, dass es mich nicht zu sehr beschäftigt. Es ist eine Ehre, jetzt in einem Atemzug mit Janet Evans genannt zu werden."

Ledecky: "Nahezu perfekt"

Ihr 400-m-Rennen in Irvine bezeichnete Ledecky als "nahezu perfekt", obwohl sie die ersten 100 m "gar nicht mal so schnell" angegangen sei. "Ich habe mich sogar ein wenig zurückgehalten, um nicht zu überdrehen, so konnte ich die letzten 300 m dann richtig schnell schwimmen." Sie war bereits bei ihrem Vorlaufsieg in 3:59,89 unter vier Minuten geblieben und hatte damit sogar den 18-maligen Olympiasieger Michael Phelps schwer beeindruckt: "Sie ist immer da, wenn es darauf ankommt."

Das traf auf Phelps in Irvine noch nicht hundertprozentig zu, der 29-Jährige zeigte nicht die von ihm selbst erhofften Leistungen. Dennoch hat Phelps die Teilnahme an der WM 2015 im russischen Kasan auch nach seinem sechsten Platz über 100 m Rücken und Rang sieben über 100 m Freistil noch längst nicht abgeschrieben. "Was immer ich mir in den Kopf setze, kann ich auch erreichen", sagte er: "Alles, was mir noch fehlt, werde ich mir im Training erarbeiten. So habe ich es immer gemacht."

In Irvine machte am Samstag auch die viermalige Olympiasiegerin Missy Franklin mit einer Weltklasseleistung auf sich aufmerksam. Die 19-Jährige gewann die 100 m Rücken in 59,38 Sekunden und erzielte damit die weltweit drittbeste in diesem Jahr geschwommene Zeit. Den Sieg über 100 m Brust teilten sich zeitgleich in 1:06,51 Staffel-Olympiasiegerin Jessica Hardy und Micah Lawrence.

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