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Schwimmen

Armstrong sagt Wettkampfsport-Rückkehr ab

Von Alexander Maack
Lance Armstrong wollte in seiner Heimatstadt an einem Schwimmwettbewerb teilnehmen
© getty

Doping-Sünder Lance Armstrong hat seine Teilnahme an einem Schwimmwettkampf nach heftigen Protesten abgesagt. Trotz seiner lebenslangen Sperre war der frühere siebenmalige Tour-de-France-Gewinner zuvor auf der Meldeliste für einen regionalen Schwimmwettbewerb im texanischen Austin aufgetaucht.

Bei den "Masters South Central Zone Swimming Championships" in der University of Texas wollte Armstrong an den Wettkämpfen im Freistil über 500, 1000 und 1650 Yards teilnehmen. Der 41-Jährige sollte dabei vom 5. bis zum 7. April in der Altersklasse der 40- bis 44-Jährigen antreten, wie sein Sprecher Mark Higgins bestätigte.

Die Meldung des Doping-Sünders hatte anschließend für Wirbel gesorgt. Unter anderem hatte sich der Schwimm-Weltverband FINA eingemischt und in einem Brief an den Veranstalter gefordert "die Teilnahme von Mr. Armstrong nicht zu akzeptieren". Daraufhin teilte der Veranstalter US Masters Swimming (USMS) mit, Armstrong habe auf einen Start bei der Regionalmeisterschaft verzichtet.

Trotz der im August 2012 durch die US-Anti-Doping-Agentur (USADA) ausgesprochenen Sperre wäre der Start des gefallenen Radsport-Stars bei der Veranstaltung möglich gewesen. "Lance ist USMS-Mitglied und damit berechtigt zu schwimmen", erklärte USMS-Geschäftsführer Rob Butcher. Seine Organisation führe keine eigenen Dopingtests durch, weshalb eine Teilnahme Armstrongs nicht zu verhindern sei.

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