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Schwimmen

Schwimmstar Britta Steffen dachte an Rücktritt

SID
Britta Steffen wurde 2008 zur deutschen Sportlerin des Jahres gewählt
© sid

Während ihrer langen Wettkampfpause hat Schwimmstar Britta Steffen ein Karriereende erwogen. Die 26-Jährige steigt am Wochenende erstmals nach 15 Monaten wieder ins Becken.

In ihrer 15-monatigen Zwangspause hat die deutsche Ausnahmeschwimmerin Britta Steffen auch über ein vorzeitiges Karriereende nachgedacht.

"Der Gedanke an den Rücktritt war da", sagte die Doppel-Olympiasiegerin und zweifache Weltmeisterin im Gespräch mit der "Sport Bild".

Der Schwimmstar litt an einer Schulterverletzung

Der Grund sei nicht fehlende Motivation gewesen, "sondern weil bei mir wegen der hartnäckigen Schulterverletzung und den Erkältungskrankheiten die Sorge wuchs, dass mein Körper die Belastung nicht mehr trägt".

Diese Zweifel konnte die Berlinerin, die am Wochenende beim Kurzbahn-Weltcup in ihrer Heimatstadt erstmals seit ihren zwei WM-Titeln von Rom wieder Wettkämpfe bestreiten wird, durch ein ausgewogeneres Training beseitigen. Auch wenn die 26-Jährige glaubt, dass sie in Berlin "vielleicht ordentlich auf die Nase" bekommt, ist Steffen bis in die Haarspitzen motiviert: "Ich habe mein Denken verändert. Die Zeiten der Tiefstapelei sind vorbei."

Steffen war verletzt durch van Almsicks Aussagen

Extra-Motivation zieht die Freundin von Doppel-Weltmeister Paul Biedermann aus den Aussagen des früheren Schwimmstars Franziska van Almsick. "Es hat mich verletzt, dass Franziska van Almsick bei der EM in Budapest im August gesagt hat, ich sei nur im Wunderanzug schnell", sagte Steffen und verwies auf ihre zwei Olympiasiege über 50 und 100 m Freistil in unterlegenem Material.

Ihr Ziel sei, nur acht Zehntel bis eine Sekunde langsamer zu schwimmen als bei der WM im High-Tech-Anzug.

Die ARD-Expertin und ehemalige Weltmeisterin van Almsick hatte daran Zweifel geäußert. "Britta ist ein Kind aus der Ära der Wunderanzüge. Sie hatte immer Talent, ist aber erst in den Anzügen richtig schnell geworden. Für sie wird es noch eine ganz schöne Umstellung werden", hatte van Almsick gesagt.

Van Almsick: "Silke ist das größte Talent"

 

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