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Radsport

Giro: Ausreißer Arndt starker Vierter - Bettiol gewinnt

SID
Radprofi Nikias Arndt hat auf der längsten Etappe des Giro d'Italia erneut einen großen Kampf geliefert und seine dritte Top-Drei-Platzierung nur hauchdünn verpasst.

Radprofi Nikias Arndt hat auf der längsten Etappe des Giro d'Italia erneut einen großen Kampf geliefert und seine dritte Top-Drei-Platzierung nur hauchdünn verpasst. Beim Tagessieg des Italieners Alberto Bettiol (EF Education-Nippo) aus einer großen Ausreißergruppe heraus musste sich der 29-Jährige vom Team DSM im Sprint um den dritten Platz knapp seinem irischen Mannschaftskollegen Nicholas Roche geschlagen geben und wurde Vierter.

Bettiol, Sieger der Flandern-Rundfahrt 2019, setzte sich nach 231 km zwischen Rovereto und Stradella mit 17 Sekunden Vorsprung auf seinen Landsmann Simone Consonni (Cofidis) durch, Roche und Arndt folgten mit dem gleichen Rückstand. Das große Feld um den Gesamtführenden Egan Bernal (Kolumbien/Ineos Grenadiers) kam vor den beiden harten Bergetappen am Freitag und Samstag mit 23:30 Minuten Rückstand ins Ziel.

Arndt (Buchholz), auf der achten und der 15. Etappe jeweils als Ausreißer Dritter, hatte vor der letzten flacheren Etappe der Italien-Rundfahrt seinen Ambitionen auf einen Tagessieg geäußert. Der frühere Giro- und Vuelta-Gewinner schaffte auch den Sprung unter die 23 Ausreißer, die sich früh absetzten und zu denen neben Arndt sowie Roche auch ihr Teamkollege Nico Denz (Waldshut) gehörte.

Rund 25 Kilometer vor dem Ziel trat zunächst der Franzose Remi Cavagna (Deceuninck-Quick Step) an und sah schon wie der Sieger aus. Roche und Bettiol machten sich auf die Verfolgung, der Italiener hatte letztlich die größten Reserven.

Die drittletzte Etappe endet am Freitag nach 166 km mit einer Bergankunft auf der Alpe di Mera, der Giro wird am Sonntag mit einem Einzelzeitfahren nach Mailand abgeschlossen.

 

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