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Radsport

Justiz ermittelt gegen Unterstützer

SID
Wer half Lance Armstrong beim Doping?
© getty

Nach der lebenslangen Sperre für Lance Armstrong droht nun drei möglicherweise in den Doping-Skandal verwickelten spanischen Ärzten und Trainern ein juristisches Nachspiel.

"Ein Gericht der Provinz Alicante hat uns informiert, dass Ermittlungen gegen die beiden spanischen Ärzte Luis Garcia del Moral und Pedro Celaya sowie gegen den Trainer Pepe Marti in Verbindung mit der Armstrong-Affäre eingeleitet worden sind", sagte eine Quelle der spanischen Anti-Doping-Agentur (AEA) der Nachrichtenagentur AFP.

Die spanische Behörde hatte nach dem Enthüllungsreport der amerikanischen Anti-Doping-Agentur USADA das Trio bereits im Oktober beschuldigt, zu "einem Verbrechen beigetragen zu haben" und die Staatsanwaltschaft auf den Plan gerufen.

Alle Titel aberkannt

In dem Report hatte die USADA dem 41 Jahre alten Armstrong umfassende Doping-Praktiken nachgewiesen. Der Texaner wurde daraufhin vom Radsport-Weltverband UCI lebenslang gesperrt, seine sieben Tour-de-France-Titel wurden aberkannt.

Bei den Untersuchungen der USADA waren die Namen der Ärzte von mehreren Zeugen genannt worden. Armstrongs früheres Teammitglied Jonathan Vaughthers beschuldigte die beiden, zwischen 1999 und 2005 eine zentrale Rolle im Doping-Netzwerk des Rennstalls US Postal, später Discovery Channel, gespielt zu haben.

Der Trainer Pepe Marti, der bis 2009 für den Sportlichen Leiter des Teams, Johann Bruyneel, gearbeitet hatte, sei innerhalb des Teams verantwortlich für die Distribution von leistungssteigernden Substanzen gewesen.

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