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Radsport

Kolobnews Doping-Anhörung Anfang Februar

SID
Alexander Kolobnew (r.) war 2004 und 2010 russischer Meister
© Getty

Radprofi Alexander Kolobnew muss sich am 7. Februar vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne verantworten. Der Russe war bei der Tour de France 2011 als einziger Dopingfall in die Schlagzeilen geraten. Nach der fünften Etappe war Kolobnew positiv auf Hydrochlorothiazid getestet worden - das Diuretikum wird üblicherweise zur Verschleierung anderer verbotener Leistungsverstärker genutzt.

Der CAS will eine Sperre des olympischen Bronzemedaillengewinners von 2008 erwirken und fechtet damit gleichzeitig das milde Urteil des russischen Radsportverbandes an, der Kolobnew lediglich verwarnt und zu einem Bußgeld von rund 1.250 Euroverurteilt hatte.

Kolobnew, dessen Vertrag beim Katusha-Team nach Bekanntwerden der Vorwürfe nicht verlängert worden war, geriet im vergangenen Jahr außerdem wegen eines Bestechungsvorwurfs in die Schlagzeilen.

In einem Interview mit der Zeitschrift "L'Illustre" warf Kolobnew dem Kasachen Alexander Winokurow vor, ihm 100.000 Euro geboten zu haben, falls der Russe ihm den Sieg beim Klassiker Liege-Bastogne-Liege 2010 überließe. Es war damals Winokurows erster Sieg nach seiner Dopingsperre.

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