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Radsport

UCI drängte Contador zum Schweigen

SID
Alberto Contador hat 2009 und 2010 die Tour de France gewonnen
© Getty

Der Radsport-Weltverband UCI wollte den Dopingfall um Alberto Contador offenbar vertuschen. Die UCI soll den Spanier nach dessen positiver Dopingprobe zum Schweigen gedrängt haben.

Die Vertuschung des Dopingfalls Alberto Contador durch den Radsport-Weltverband UCI wird immer offensichtlicher. Die UCI hat den Spanier nach dessen positiver A- und B-Probe auf das Kälbermastmittel Clenbuterol offenbar zum Schweigen gedrängt.

"Die UCI bat mich, niemandem etwas zu erzählen. Alles hatte den Anschein, dass alles in Ordnung ist und eine interne Lösung gefunden wird", sagte Contador dem dänischen Fernsehen "TV2".

Keine Informationen an die Teamleitung

Deshalb habe Contador auch seinem künftigen Teamchef Bjarne Riis nicht über den Dopingfund informiert.

Contador hatte der Zeitung "BT" gesagt, dass es ein Fehler gewesen sei, Riis nicht eher informiert zu haben.

Die UCI gibt zu dem Fall keine weitere Stellungnahme ab und verweist auf ein laufendes Verfahren. Die spanische Zeitung "El Pais" hatte von einem Abkommen zwischen Contador und der UCI berichtet, wonach der Spanier glimpflich mit einer Sperre von lediglich drei Monaten davonkommen werde.

Medien: Deal zwischen UCI und Contador

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