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Radsport

Prudhomme setzt auf WADA

SID
Christian Proudhomme ist Direktor der Tour de France
© Getty

Geht es nach Tour-Direktor Christian Prudhomme, soll bei der kommenden Tour de France die WADA als unparteiische Organisation in die Doping-Kontrollen mit einbezogen werden.

Tour-Direktor Christian Prudhomme will die WADA in diesem Jahr in die Doping-Kontrollen bei der Frankreich-Rundfahrt der Radprofis einbinden.

"Das Kontrollsystem soll von einer unparteiischen Organisation durchgeführt werden, um so wenig Kritik wie möglich aufkommen zu lassen", sagte Prudhomme und präzisierte: "Die Welt-Anti-Doping-Agentur könnte diese Rolle übernehmen. Aber es ist nicht meine Sache, dies zu entscheiden." Dies sei, "wie auch in jedem anderen Sport der Welt die Sache des jeweiligen Weltverbandes".

Bei der Tour de France 2009 waren die Kontrollen nach einem Streit im Jahr zuvor zwischen beiden Parteien vom Internationalen Radsport-Verband UCI sowie der Tour-Organisation ASO gemeinsam durchgeführt worden. Dabei hatte die ASO als "Dienstleister" fungiert.

Die UCI wurde nach der Rundfahrt vom Chef der französischen Anti-Doping-Agentur AFLD, Pierre Bordry, scharf kritisiert. Bordry hatte den UCI-Kontrolleuren vorgeworfen, mit den Fahrern "sehr nachsichtig" umgegangen zu sein.

Tour de France 2011 startet in Vendee

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