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Radsport

Wiederholungstäter di Luca droht Karriereende

SID
Wiederholungstäter Danilo Di Luca droht eine lebenslange Dopingsperre
© sid

Radprofi Danilo di Luca droht nach der positiven B-Probe auf das Epo-Präparat Cera als Wiederholungstäter eine lebenslange Dopingsperre.

Dem italienischen Radprofi Danilo di Luca droht als Doping-Wiederholungstäter eine lebenslange Sperre. Das bestätigte der italienische Radsport-Verband am Samstag. Bei Tests im Rahmen des Giro d'Italia im Juli war in Di Lucas Körper das Epo-Präparat Cera gefunden worden, die B-Probe bestätigte nun das Ergebnis.

Da der frühere Giro-Sieger bereits von November 2007 bis Januar 2008 wegen Verbindungen zum verurteilten Doping-Arzt Carlo Santuccione gesperrt war, droht Di Luca nun eine lebenslange Sperre. Er selbst bestreitet jegliches Doping.

Test resultiert aus gezielter Kontrolle

Nach Angaben des Radsport-Weltverbandes UCI resultiert der positive Test aus einer gezielten Kontrolle, die sich aus der Analyse seines Blutpasses, früherer Tests und seines Rennkalenders ergeben habe.

Di Luca, von der UCI derzeit vorläufig gesperrt, hatte nach dem ersten Befund die Öffnung der B-Probe beantragt, allerdings darauf bestanden, dass dies nicht im Anti-Doping-Labor in Paris geschieht, da es dort "merkwürdige Methoden" gebe. Somit wurde das Labor in Wien beauftragt.

Auch dessen Arbeitsweise zweifelt Di Lucas Anwalt Ernesto de Toni nun aber an. "Wir haben Zweifel, auch an den Methoden, die zum Resultat geführt haben. Wir werden die Unterlagen anfordern und dann unsere Verteidigung organisieren", sagte De Toni.

Di Lucas B-Probe positiv

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