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Leichtathletik

Homosexuellen-Verband fordert Protest

SID
Solche Bilder wird es bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi eher nicht geben
© getty

Der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) will die Olympischen Winterspiele als Plattform für Proteste gegen die Diskriminierung Homosexueller in Russland nutzen.

So soll die Mannschaft des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) nach den Vorstellungen des LSVD Anstecknadeln in Regenbogenfarben tragen.

"Zwar hat das Internationale Olympische Komitee jede politische Äußerung untersagt, aber die Funktionäre werden gewiss keine komplette Nation wegen zivilen Ungehorsams nach Hause schicken", sagte der LSVD-Sportbeauftragte Thorsten Siebert dem Nachrichtenmagazin Focus. Nach der Athleten-Nominierung im Dezember will der LSVD die Sportler anschreiben und sie zum Tragen der Protest-Pins auffordern.

Einen Boykott der Winterspiele, wie ihn zuletzt Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) in Erwägung zog, lehnt der LSVD ab. "Die russische Gesellschaft würde die Homosexuellen für den Boykott verantwortlich machen", sagte Siebert: "Das würde die Lesben und Schwulen im Land eher weiter ins Abseits stellen."

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