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Leichtathletik

IAAF testete Kenianer und Jamaikaner intensiv

SID
Kenianische Läufer wurden außerordentlich häufig auf Doping getestet
© getty

Nach der Häufung von Dopingfällen in Kenia und Jamaika hat der Leichtathletik-Weltverband IAAF 2012 die Athleten dieser beiden Länder ungewöhnlich oft getestet.

Kenia steht mit 348 Tests sogar an der Spitze der Statistik vor den großen Leichtathletik-Nationen Russland (336) und USA (222).

Dahinter folgt Äthiopien (171) und Jamaika, das erst vor zwei Wochen durch fünf neue Fälle Aufsehen erregte, an fünfter Position (126). Nur 72 Tests wurden von deutschen Leichtathleten verlangt.

Die IAAF wertet in dieser Statistik nur Dopingkontrollen, die in ihrer Regie durchgeführt wurden, nicht jene der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA, des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) oder der nationalen Anti-Doping-Agenturen.

Im IAAF-Testpool 2012 befanden sich insgesamt 525 Athleten aus dem Kreis der 20 weltbesten ihrer Disziplin. Von ihnen wurden Blutprofile angelegt, die über Jahre ausgewertet werden und bei Abweichungen Verdachtsmomente für Doping liefern.

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