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Leichtathletik

Bubka nimmt Athleten in die Pflicht

SID
Sergej Bubka (l.) ermahnt die Athleten zu mehr Vorsicht bei ihrer Ernährung
© getty

Stabhochsprung-Legende Sergej Bubka hat im Zuge des Dopingskandals um Top-Sprinter Asafa Powell alle Athleten zu besonderer Vorsicht in Sachen Ernährung aufgefordert.

"Es ist unerlässlich, dass alle Athleten absolute Sorgfalt walten lassen und Verantwortung übernehmen für das, was sie essen, trinken oder über Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen", sagte Bubka, Vizepräsident im Leichtathletik-Weltverband IAAF und Mitbewerber um das Präsidentenamt im Internationalen Olympischen Komitee (IOC): "Als ich noch aktiv war, habe ich niemals aus einer schon geöffneten Flasche getrunken. Ich war unheimlich penibel, um sicherzugehen, dass ich nichts Verbotenes nehme."

Am Sonntag war bekannt geworden, dass Gay und Powell in der A-Probe postiv auf verbotene Substanzen getestet worden waren. Beide Sprinter behaupten, nicht wissentlich betrogen zu haben. Powells Trainer Stephen Francis machte einen neuen Fitness-Trainer Powells für dessen positive Probe verantwortlich. Chris Xuereb habe seinem Athleten ein neues Nahrungsergänzungsmittel verabreicht.

Bubka, noch immer Stabhochsprung-Weltrekordler (6,14/Halle 6,15), deutet den neuen Dopingskandal als gutes Zeichen für den Anti-Doping-Kampf. "Doping und Korruption sind zwei der größten Herausforderungen für die Olympische Bewegung, und wir müssen alles daran setzen, denjenigen einen Schritt voraus zu sein, die die Reinheit des Sports gefährden", sagte der Ukrainer, "die Tatsache, dass es so viele positive Tests in den letzten Wochen gegeben hat, ist eine gute Sache." Jeder mit Doping erwischte Sportler sei "ein Athlet weniger, der sich im Wettkampf mit unerlaubten Mitteln einen Vorteil" erhaschen wolle.

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