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Hockey

WM: Australien bleibt auf Kurs

SID
Andrew Charter (l.) und Australien hatten gegen Belgien alles im Griff
© getty

Titelverteidiger Australien bleibt bei der Hockey-WM im niederländischen Den Haag das Maß der Dinge. Die "Hockeyroos" besiegten Belgien trotz des ersten Gegentreffers im Turnierverlauf 3:1 (2:0) und feierten den dritten Erfolg im dritten Spiel (9 Punkte). Auf Platz zwei der Gruppe A folgt England nach einem 2:0 (1:0) gegen Malaysia mit sieben Zählern, Belgien (6) ist Dritter.

Auch bei den Frauen hat Australien die ersten drei Partien gewonnen, allerdings hatte der Ozeanienmeister im Duell mit Belgien mehr Probleme als die männlichen Kollegen.

Beim 3:2 (1:1) traf Jodie Kenny (54.) zum Sieg. Südkorea und Japan trennten sich 1:1 (1:0). Tabellenführer bleibt Olympiasieger Niederlande nach dem 2:0 (2:0) gegen Neuseeland mit neun Zählern vor den punktgleichen Australierinnen.

Für die australischen Männer, die zuvor bereits Spanien (3:0) und Malaysia (4:0) besiegt hatten, schossen Chris Ciriello (7.), Jacob Whetton (9.) und Eddie Ockenden (36.) die Tore. Für Belgien, das die ersten Punktverluste hinnehmen muss, traf Sebastian Dockler (46.). Sieglos bleiben Indien und Spanien, die gegeneinander 1:1 (1:1) spielten.

Die deutschen Hockey-Männer stehen am Freitag (19.45 Uhr) im Spiel gegen Gastgeber Niederlande unter Druck. Die letzte Partie in der Gruppe B hatte der Olympiasieger am Mittwoch gegen Argentinien 0:1 verloren. Die Frauen treffen nach einem Sieg und einem Unentschieden am Freitag (16.00 Uhr) auf Argentinien.

EM 2017 in Amsterdam

Unterdessen gab der europäische Hockey-Verband EHF am Rande bekannt, dass die Europameisterschaft 2017 in Amsterdam stattfinden wird. Das Turnier wird vom 19. bis 27 August in der niederländischen Hauptstadt mit jeweils acht Frauen- und Männermannschaften ausgetragen.

Um die kontinentalen Titelkämpfe hatten sich auch Spanien und Frankreich beworben, das seine Kandidatur allerdings zurückgezogen hatte. Die nächste EM findet 2015 in London statt. Die deutschen Nationalteams der Frauen und Männer sind dort Titelverteidiger.

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