Basketball

BBL: Erster Sieg für Frankfurt, Bamberg geht unter

SID
Die Fraport Skyliners waren erfolgreich.

Erlösung für Frankfurt nach Trainer-Ausschluss, Sorgen in Bamberg und Vechta: Beim Finalturnier der Basketball-Bundesliga bleibt es im Rennen um noch zwei zu vergebende Viertelfinaltickets in der Gruppe B spannend.

Auch ohne den Chefcoach ist bei den Fraport Skyliners der Knoten geplatzt. Die Frankfurter holten beim Finalturnier der Basketball Bundesliga (BBL) nach dem Ausschluss von Sebastian Gleim im dritten Anlauf ihren ersten Sieg, durch das 63:59 (31:34) gegen Rasta Vechta sind die Chancen auf das Viertelfinale gestiegen. Dagegen warten Vechta und auch Brose Bamberg, das gegen die MHP Riesen Ludwigsburg mit 74:103 (36:51) unterging, noch auf ein Erfolgserlebnis.

Gleim fehlte seiner Mannschaft in München nach einem Ausraster an der Linie. Kurz vor der Pause hatte der Chefcoach wegen einer Schiedsrichterentscheidung so heftig reklamiert, dass er zwei technische Fouls erhielt und den Innenraum verlassen musste.

"Habe die zweite Halbzeit im Liveticker verfolgt"

"Ich habe die zweite Halbzeit nicht am Stream schauen können, sondern habe sie im Liveticker verfolgt", sagte Gleim, dabei habe er "unter anderem mit Bundestrainer Henrik Rödl gechattet. Für mich war das dann auch das erste Mal, dass ich ein Spiel nicht zu Ende coachen konnte."

Der Assistent übernahm, Klaus Perwas sah viel Kampf und Krampf. Die beiden Teams lieferten sich ein wenig ansehnliches Duell auf Augenhöhe, das allein von der Spannung lebte. Die Entscheidung fiel erst elf Sekunden vor Schluss, als Gytis Masiulis zum 62:59 für Frankfurt traf und anschließend einen Freiwurf zum Endstand verwandelte.

Bester Werfer der Hessen war Neuzugang Yorman Polas Bartolo (16 Punkte), bei Vechta hieß der Topscorer Trevis Simpson (19). "Am Ende waren es viele kleine Fehler, die wir gemacht haben. In den letzten Minuten hatten wir nicht gut kommuniziert und verteidigt", sagte Rasta-Guard Max DiLeo bei MagentaSport.

"Wir hatten keine Energie"

Bamberg hatte gegen die Ludwigsburger, die ihr Viertelfinalticket nach zwei Siegen schon vor dem Spiel sicher hatten, große Probleme. Die Franken leisteten sich viele Ballverluste und lagen zur Pause klar zurück. Auch in der zweiten Hälfte dominierten die MHP Riesen, führten den Gegner zeitweise vor und holten als zweites Team nach ratiopharm Ulm den dritten Sieg. Bei den Ludwigsburgern glänzte Thomas Wimbush mit 20 Punkten besonders.

"Wir hatten keine Energie", sagte Bambergs Christian Sengfelder, "Ludwigsburg hat uns den Rhythmus genommen. Wir müssen jetzt schnell regenerieren und dann eine Antwort setzen. Der frühere Serienmeister trifft noch auf Frankfurt und Vechta, mindestens ein Sieg muss zum Weiterkommen her. Ludwigsburg spielt zum Gruppenabschluss gegen Vizemeister Alba Berlin.

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