Basketball

Basketball: Bayern-Präsident Hainer hofft auf schnelle Zuschauer-Rückkehr

SID
Auch die Basketballer von Bayern München haben eine große Anhängerschaft.
© imago images

Präsident Herbert Hainer von Basketball-Meister Bayern München hofft schnellstmöglich wieder auf Spiele mit Zuschauern. "Es muss unser Ziel sein, im Rahmen des Gesundheits- und Hygienekonzepts wieder Menschen in die Halle zu bringen", sagte Hainer dem SID am Donnerstag.

"Der Sport lebt von den Emotionen der Zuschauer und Fans. Die sind das Salz in der Suppe. Da sind wir in Gesprächen mit der BBL und den anderen Vereinen. Aber am Ende des Tages ist die Frage, was die Politik uns erlaubt", ergänzte der 65-Jährige.

Hainer und die Bayern sind ab Samstag Gastgeber des Finalturniers der Basketball-Bundesliga, bei dem zehn Teams ohne Zuschauer im Audi Dome den deutschen Meister ausspielen. Die Organisation durch die Liga und den FC Bayern macht laut Hainer auch im Ausland Eindruck. "Sogar die NBA hat hier angefragt und wir haben ihnen das Hygienekonzept geschickt", so der 65-Jährige: "Ich glaube schon, dass Deutschland hier mal wieder bewiesen hat, welches Organisationstalent wird haben und wenn wir was anpacken, machen wir es richtig."

In der Debatte um Anti-Rassismus-Proteste während des Turniers machte sich Hainer für Meinungsfreiheit stark. "Ich bin der Überzeugung, dass wir mündige Athleten haben wollen. Und denen kann man nicht den Mund verbieten", sagte er: "Es müssen natürlich zwei Dinge sichergestellt werden: In erster Linie muss der Sport im Vordergrund sein und zweitens muss die Meinungsäußerung in einer richtigen Tonalität rüberkommen."

Bundesliga-Geschäftsführer Stefan Holz war am Mittwoch wegen eines vermeintlichen Verbots von Protestaktionen gegen Rassismus in die Kritik geraten. Später entschuldigte sich Holz, Proteste werden in München erlaubt sein.

 

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