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Deutschland-Achter gewinnt WM-Generalprobe

SID
Der Deutschland-Achter hat die Generalprobe bestanden

Der Deutschland-Achter hat beim Weltcup-Finale im schweizerischen Luzern eine gelungene WM-Generalprobe gefeiert und fährt unbesiegt zum Saison-Höhepunkt. Das Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes gewann trotz der Doppelbelastung auf dem Rotsee in der Zeit von 5:24,31 Minuten vor Australien (5:24,80) sowie dem Olympia- und WM-Dritten Niederlande (5:28,14).

Bereits am vergangenen Wochenende hatte der Olympiazweite von Rio bei der Henley Royal Regatta triumphiert. Im Anschluss an den Weltcup auf dem Luzerner Rotsee geht es für den Deutschland-Achter ins Trainingslager für die Weltmeisterschaften in Sarasota in den USA (24. September bis 1. Oktober).

"Wir hatten erwartet, dass die Australier alles versuchen würden, dass es ein enges Rennen wird. Aber die Jungs haben gekämpft", sagte Trainer Uwe Bender. "Das ist bisher eine tolle Saison, alles was jetzt noch kommt, ist Zusatz."

Die zweimalige Olympiasiegerin im Doppelvierer, Annekatrin Thiele (Leipzig), blieb im Einer derweil hinter den Erwartungen zurück. Nach dem Sieg in Henley belegte die 32-Jährige im Finale den sechsten und letzten Platz. Mit Rang zwei im Vorlauf hatte sie Hoffnungen auf ein besseres Ergebnis geschürt.

Der Doppelvierer der Frauen verpasste das Podest knapp. Julia Richter (Berlin), Frauke Hundeling (Hannover), Daniela Schultze (Potsdam) und Frieda Hämmerling (Kiel) wurden in Luzern beim Sieg der Polinnen Vierte.

Im Einer der Männer war Tim Ole Naske (Hamburg) im Vorlauf Dritter geworden, musste aber anschließend krankheitsbedingt zurückziehen.

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