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Doping: WADA verteidigt TUE-System

SID
Die WADA verteidigt das System der Vergabe von medizinischen Ausnahmegenehmigungen (TUE)

Die WADA hat das System der Vergabe von medizinischen Ausnahmegenehmigungen (TUE) im Hochleistungssport verteidigt. Den Vorwurf, dass Athleten das Reglement ausnutzten, um an verbotene Substanzen zu kommen, wies die WADA ebenfalls zurück.

David Gerrard, Vorstandsvorsitzender der TUE-Expertengruppe bei der WADA, hält die Kritik am System für deplatziert. "Die überwältigende Mehrheit der Anträge auf medizinische Ausnahmegenehmigungen stehen in voller Übereinstimmung mit den klinischen Standards der WADA", sagte Gerrard in einem Statement der Anti-Doping-Agentur.

Hacker der Gruppe Fancy Bears hatten zuletzt in mehreren Wellen auf illegale Weise medizinische Details von Sportlern veröffentlicht. Die mutmaßlich russischen Cyber-Piraten posteten auf ihrer Website zahlreiche Namen von Athleten, die aufgrund von Ausnahmegenehmigungen eigentlich auf der Dopingliste stehende Medikamente legal eingenommen haben, darunter auch der deutsche Tischtennis-Star Timo Boll und Schwimmer Steffen Deibler.

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