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Dopingskandal erschüttert Gewichtheber

SID
Das bulgarische Gewichtheber-Team tritt nicht bei der EM in Georgien an
© getty

Aufgrund des positiven Dopingbefundes bei gleich elf Athleten hat das bulgarische Gewichtheberteam seine Teilnahme an den Europameisterschaften in Georgiens Hauptstadt Tiflis (11. bis 18. April) zurückgezogen.

Das teilte der Verband am Samstag mit, bei Kontrollen der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) vor rund zwei Wochen waren acht Männer und drei Frauen positiv auf das anaboles Steroid Stanozolol getestet worden.

In einem ersten Erklärungsversuch führte Nationalcoach Iwan Iwanow an, das Steroid habe sich vermutlich im Essen der Athleten befunden.

Wie das Stanozolol, das für gewöhnlich in der Veterinärmedizin verwendet wird, in das Essen geraten ist, konnte sich Iwanow allerdings nicht erklären. Vielmehr beklagte der Coach: "All unsere Bemühungen waren umsonst, wir hatten sowohl bei der WM als auch bei Olympia auf Medaillen gehofft."

Medienberichten zufolge drohen den Athleten, die zunächst nicht namentlich genannt wurden, saftige Strafen. Vier Gewichtheber sollen lebenslang aus dem Verkehr gezogen werden, den restlichen Athleten drohen Sperren von vier Jahren.

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