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Deutsche Degenteams bleiben ohne Medaille

SID
Verbands-Vizepräsident Lammer: "Da müssen wir nicht drüber reden, das ist enttäuschend"
© getty

Das Warten auf die dritte deutsche Medaille bei der Fecht-WM in Budapest geht weiter. Am zweiten Tag der Mannschaftentscheidungen kamen die Degenfechterinnen ohne Britta Heidemann nicht in die Nähe der Podestplätze und verloren im Achtelfinale 26:38 gegen Italien. Das Männerteam schied überraschend schon in der Runde der letzten 32 aus.

Die zweimalige Europameisterin Imke Duplitzer (Halle/Saale), die Olympiazehnte Monika Sozanska (Leipzig), Beate Christmann (Tauberbischofsheim) und Anja Schünke (Heidenheim) hatten zuvor Japan 45:26 besiegt. Heidemann, Bronzemedaillengewinnerin im Einzel, tritt in dieser Saison nicht in der Mannschaft an und erlebte die Gefechte nur als Zuschauerin.

Eine bittere Pleite gab es für die Degenherren. Das Quartett mit dem zweimaligen Europameister Jörg Fiedler (Leipzig), Norman Ackermann (Tauberbischofsheim), Falk Spautz (Leverkusen) und Steffen Launer (Leipzig) verlor das Auftaktgefecht gegen Rumänien 25:29. "Da müssen wir nicht drüber reden, das ist enttäuschend", sagte Verbands-Vizepräsident Dieter Lammer nach der Niederlage, mit der sich das deutsche Team nicht einmal für die Platzierungsrunde qualifizierte.

Bisher gab es für den Deutschen Fechter-Bund in der ungarischen Hauptstadt einmal Bronze durch Heidemann und Silber durch Florettfechterin Carolin Golubytskyi (Tauberbischofsheim). Am Abschlusstag am Montag geht es noch für die Florettfechter um den viermaligen Einzel-Weltmeister Peter Joppich (Koblenz) und die Säbel-Damen um Medaillen.

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