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Florettfechter um Joppich im EM-Finale

SID
Treffer: Peter Joppich und sein Team brauchen noch einen Sieg zur Goldmedaille
© getty

Die deutschen Florettfechter um Einzel-Europameister Peter Joppich stehen im Finale der EM in Zagreb und brauchen noch einen Sieg zum dritten deutschen Gold. Dagegen sind trotz einer guten Leistung die deutschen Säbelfechterinnen im Viertelfinale ausgeschieden.

Das Quartett mit Joppich (Koblenz), Sebastian Bachmann, Johann Gustinelli (beide Tauberbischofsheim) und Marius Braun (Bonn) besiegte im Halbfinale Russland 45:39. Nächster Gegner ist der WM-Vierte Polen.

Damit bescherten die Florett-Spezialisten dem Deutschen Fechter-Bund (DFeB) am vorletzten Tag der Titelkämpfe die vierte Medaille. Gold gab es bisher für Joppich und Degenfechter Jörg Fiedler (Leipzig). Carolin Golubytskyi (Tauberbischofsheim) holte im Florett-Einzel Bronze.

Bei den Olympischen Spielen in London 2012 hatten die Florettherren genauso wie bei der Vorjahres-EM in Legnano Bronze gewonnen. Damals allerdings noch mit dem inzwischen zurückgetretenen Peking-Olympiasieger Benjamin Kleibrink.

Säbeldamen ausgeschieden

Trotz einer guten Leistung sind die deutschen Säbelfechterinnen ohne Medaille geblieben. Im Viertelfinale unterlagen Stefanie Kubissa (Dormagen), Alexandra Bujdoso (Koblenz), Anna Limbach und Sibylle Klemm (beide Dormagen) dem favorisierten Titelverteidiger und Weltmeister Russland knapp mit 41:45. Nach einer 44:45-Niederlage gegen Frankreich und einem 45:41-Sieg gegen Ungarn belegten sie am Ende Platz sieben.

"Wir waren so knapp dran wie schon lange nicht mehr. Die Russinnen waren heute schlagbar", sagte die deutsche Meisterin Kubissa: "Es hat ein bisschen die Cleverness gefehlt, aber Damensäbel lebt noch." Die Deutschen waren durch ein 45:40 im Auftaktgefecht gegen Spanien in die Runde der letzten Acht eingezogen.

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