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Zweifel an Freistil-Weltrekord über 100 Meter

SID
Alain Bernard gewann in Peking Olympia-Gold über 100 Meter Freistil
© Getty

Australiens Schwimm-Nationaltrainer Alan Thompson stellt die Legalität des von Alain Bernard im Halbfinale der französischen Meisterschaften getragenen Schwimmanzugs in Frage.

Der australische Schwimm-Nationaltrainer Alan Thompson hat den Weltrekord des Franzosen Alain Bernard über 100m Freistil infrage gestellt.

Laut Thompson soll der Olympiasieger, der im Halbfinale der französischen Meisterschaften in 46,94 Sekunden die Bestmarke des Australiers Eamon Sullivan vom Olympia-Halbfinale (47,05) um 11 Hundertstel unterbot, einen nicht genehmigten Schwimmanzug getragen haben.

Anzug noch nicht genehmigt

"Es wäre ein sehr gefährlicher Präzedenzfall, wenn dieser Rekord anerkannt wird", sagte Thompson der Zeitung The Australian. Bernards neuer Anzug wurde zwar vor dem Ultimatum im vergangenen Monat an den Weltverband FINA zur Untersuchung geschickt, eine Genehmigung steht aber offenbar noch aus.

Im Finale schwamm Muskelprotz Bernard im alten Anzug - und war gleich mehr als eine halbe Sekunde langsamer.

Ungenaue Regelung dern Materialschlacht

Verbände und Athleten kritisieren, dass die neuen Regeln des Weltverbandes zur Eindämmung der Materialschlacht und ausufernden Entwicklung bei den High-Tech-Anzügen unklar seien.

Laut FINA dürfen Nacken, Schultern und Knöchel nicht mehr bedeckt sein. Zudem darf das Material der Anzüge nicht dicker als ein Millimeter sein und der Auftrieb des Materials nicht mehr als ein Newton pro 100 Gramm betragen.

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