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Motorsport

Schumacher verwaltet neuen FIA-Sicherheits-Fonds

SID

Paris - Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher gehört dem neuen Verwaltungskomitee des Motorsport-Sicherheits-Entwicklungsfonds an.

Der Motorsport-Weltrat des Internationalen Automobil-Verbandes FIA berief den 39 Jahre alten Ferrari-Berater aus Kerpen bei seiner Sitzung in Paris in das Gremium.

Dem Fonds gehören zudem unter anderem FIA-Präsident Max Mosley (Großbritannien), Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug (Stuttgart) und der ehemalige Ferrari-Teamchef Jean Todt (Frankreich) an.

Fond soll Sicherheit erhöhen

Das Management soll den Fonds bei der Verteilung der 60 Millionen US-Dollar kontrollieren, die McLaren-Mercedes als Strafe für den Spionage-Skandal in der zurückliegenden Saison an den Dachverband bezahlen musste.

Die FIA hatte das britisch-deutsche Team insgesamt zu einem Rekord-Bußgeld von 100 Millionen US-Dollar sowie dem Abzug aller WM-Punkte verurteilt, weil es über einen inzwischen entlassenen Mitarbeiter illegal in den Besitz geheimer Ferrari-Daten gekommen war.

In den nächsten Jahren sollen über den Fonds unter anderem Sicherheitsprogramme speziell für Nachwuchsfahrer sowie Sicherheitstrainings finanziert werden.

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