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Handball

Corona: US-Handballer und Tschechen nicht zur WM nach Ägypten

SID
Tschechiens Handballer werden wegen einer Flut von Coronafällen nicht an der am Mittwoch beginnenden WM in Ägypten teilnehmen.
© getty

Die USA und Tschechien werden wegen einer Flut von Coronafällen nicht an der am Mittwoch beginnenden Handball-WM in Ägypten teilnehmen. Dies teilten beide Verbände am Dienstag mit. Die Amerikaner verzeichneten insgesamt 19 positiv getestete Spieler, bei den Tschechen war es bei Mannschaft und Betreuern zu 17 Fällen gekommen.

Für Tschechien rückt Nordmazedonien ins Turnier nach, anstelle der USA wird die Schweiz als zweiter Nachrücker in Nordafrika an den Start gehen.

Sie seien "nicht in der Lage, nach Ägypten zu reisen", hieß es in der Erklärung des tschechischen Handball-Verbandes. Unter den Erkrankten befanden sich auch die Cheftrainer Jan Filip und Daniel Kubes. "Ich kann nur sagen, dass die Situation mehr als kritisch ist", hatte Kubes dem SID gesagt.

"Wir haben kein Licht am Ende des Tunnels gesehen", erklärte Verbandschef Jaroslav Chvalny. Filip meinte nach der Entscheidung: "Es schmerzt sehr, wir haben uns so darauf gefreut." Nordmazedonien trifft damit in der Gruppe D am Donnerstag auf Schweden, weitere Gegner sind Gastgeber Ägypten und Chile.

Die USA hatten bis zuletzt auf ihren WM-Start gehofft und alle Hebel in Bewegung gesetzt. Nationaltrainer Robert selbst habe sich infiziert, bestätigte der Coach der norwegischen Zeitung Aftenposten. "Das ist unglaublich heftig", sagte er. Die US-Handballer bereiteten sich in Norwegen auf das Mega-Turnier am Nil vor. Mit zum vor dem Ausbruch nominierten Team zählten auch sieben in Deutschland aktive Spieler, allerdings steht keiner von ihnen bei einem Erstligisten unter Vertrag.

Dem WM-Ausrichter Ägypten droht zumindest noch eine weitere Absage. Medienberichten zufolge sollen auch beim deutschen Vorrundengegner Kap Verde sieben Coronafälle aufgetreten sein. Der Außenseiter bereitet sich in Portugal auf seine erste WM-Teilnahme vor. Sollte sich auch diese Mannschaft zurückziehen, würden die Niederlande als dritter Nachrücker profitieren.

 

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