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Handball

Uruguay, Kapverden, Ungarn: WM-Losglück für deutsche Handballer

SID
Die WM 2021 findet in Ägypten statt.

Die beiden Neulinge Uruguay und Kapverden sowie Ungarn: Die deutschen Handballer waren bei der Auslosung für die WM im Januar 2021 in Ägypten mit der Glücksgöttin Fortuna im Bunde. Bundestrainer Alfred Gislason war mit dem Ergebnis jedenfalls ausgesprochen zufrieden.

"Das ist eine sehr schöne Gruppe", sagte der Isländer in einer Liveschalte bei Sportschau.de: "Ungarn war zuletzt stark bei der EM, Uruguay und Kap Verde kenne ich noch nicht."

Gespielt wird das Mammutturnier vom 14. bis 31. Januar in vier ägyptischen Städten, die Gruppen werden in den kommenden Tagen auf die Spielorte verteilt. Die 32 Mannschaften spielen in acht Gruppen, die jeweils Gruppenvierten scheiden nach der Vorrunde aus. Anschließend geht es in vier Sechsergruppen weiter, die Gruppenersten und -zweiten qualifizieren sich für das Viertelfinale.

Die Ziehung mit Gästen aus aller Welt auf dem Plateau der Pyramiden von Gizeh erfolgte im Anschluss an ein 90-minütiges zum Teil bombastisches Showprogramm mit einem abschließenden Feuerwerk über der Sphinx. Hassan Moustafa, der Präsident des Weltverbandes IHF, referierte in mehreren Sprachen unter anderem über das Hygiene- und Gesundheitskonzept während der WM.

WM 2021: Umfangreiches Hygiene- und Gesundheitskonzept

"Gesundheit und Sicherheit sind die wichtigsten Aspekte, daher haben wir medizinische Experten in den verschiedensten Bereichen hinzugezogen, um ein vollständiges Konzept zu erarbeiten", sagte Moustafa, treibende Kraft hinter der WM in seinem Heimatland.

Wie das Konzept für die 32 teilnehmenden Mannschaften konkret aussehen könnte, skizzierten die Organisatoren um Moustafa schon im Vorfeld der Auslosung: Maskenpflicht überall abseits des Spielfelds, Corona-Tests im 72-Stunden-Rhythmus, Quarantänebereiche in den Hotels.

Eine Blase rund um die Teams und ihre Staffs, ähnlich der momentan in der NBA im Basketball praktizierten "Bubble", soll einen reibungslosen Ablauf sicherstellen. Zudem wird es eine strikte Zuschauerbeschränkung auf 25 bis 30 Prozent der Hallenauslastung geben.

"Die Gastgeber werden verantwortungsvoll alles unternehmen, die Sicherheit der Sportler und aller Gäste zu gewährleisten. Ich bin mir sicher, dass dies gelingen wird", sagte DHB-Präsident Andreas Michelmann.

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