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Handball

Schon wieder Finanz-Chaos beim HSV

SID
Spieler und Trainer des HSV warten auf zwei Monatsgehälter
© getty

In Hamburg sind die Kassen aktuell wie schon so oft in den vergangenen Jahren leer. Spieler und Trainer des HSV Handball warten nach wie vor auf die Oktober-Gehälter, mittlerweile steht auch die Zahlung für den November aus. Adrian Pfahl könnte deshalb in den Süden wechseln.

"Fast zwei Monatsgehälter hinterher zu hängen, ist für den ein oder anderen sicher nicht so leicht zu wuppen", bestätigte der 61-malige Nationalspieler der Bild das erneute Finanz-Chaos: "In der Kabine reden wir Spieler natürlich viel über die Situation. Wir hoffen jeden Tag auf gute Neuigkeiten."

Trotz den schlechten Bedingungen läuft es sportlich ganz ordentlich. Das Team von Coach Michael Biegler hat zuletzt zwei Mal in Folge gewonnen und belegt den sechsten Platz. Allerdings ist die Frage, wie lange das noch so bleibt?

Pfahl vor Abschied?

Gut möglich ist beispielsweise, dass Pfahl, der 2013 aus Gummersbach nach Hamburg kam, im Sommer endgültig die Nase von den Zuständen beim HSV voll hat. "Fakt ist, dass mein Vertrag ausläuft und ich alle Möglichkeiten durchgehe", sagte der 33-jährige Rückraumspieler dem Hamburger Abendblatt.

Eine Vertragsverlängerung beim HSV schließt Pfahl zwar nicht aus. Doch "Voraussetzung ist, dass sich der Klub endlich stabilisiert und man nicht mehr bangen muss, ob das Gehalt kommt. Das kann nicht ewig so weitergehen."

Wahrscheinlicher scheint derzeit, dass es den in Bietigheim-Bissingen geborenen Pfahl zurück in den Süden zieht. Gerüchten zufolge sind Göppingen und Erlangen an einer Verpflichtung interessiert.

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