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Handball

Flensburg bleibt Tabellenführer

SID
Holger Glandorf und Flensburg behielten gegen den Bergischen HC die Oberhand
© getty

DHB-Pokalsieger SG Flensburg-Handewitt hat sein zweites Saisonspiel in der Handball-Bundesliga gewonnen und damit die Tabellenführung erfolgreich verteidigt. Das Team von der Förde setzte sich beim Bergischen HC mit 29:22 (15:13) durch und liegt damit vor den ebenfalls verlustpunktfreien Teams der MT Melsungen und des SC Magdeburg.

Erst am Mittwoch komplettieren der deutsche Meister THW Kiel gegen den TSV Hannover-Burgdorf und Vizemeister Rhein-Neckar Löwen gegen Aufsteiger ThSV Eisenach den zweiten Spieltag. Kiel und die Löwen hatten ihre Auftaktspiele ebenfalls gewonnen.

Bis kurz vor dem Ende konnte der Bergische HC, der sich nach zwei Niederlagen vorerst in der Abstiegszone wiederfindet, die Partie gegen Flensburg offen halten, dann bauten die Gäste in den letzten fünf Minuten ihre Führung von drei auf sieben Tore aus. Erfolgreichste Werfer waren mit jeweils sechs Treffern Linkshänder Holger Glandorf, Rechtsaußen Lasse Svan und Linksaußen Anders Eggert für Flensburg sowie die beiden Rückraumspieler Alexander Oelze und Maximilian Hermann für die Gastgeber.

Am Samstaghatte die MT Melsungen mit dem 32:21 (16:7) bei Aufsteiger DHfK Leipzig vorübergehend die Führung in der Tabelle übernommen, dahinter schob sich der SC Magdeburg, der ebenfalls auswärts beim TuS N-Lübbecke mit 29:28 (18:14) gewann. Derweil rehabilitierte sich DHB-Pokalsieger Füchse Berlin mit einem 33:27 (15:13) bei der HSG Wetzlar für die Auftaktniederlage in Melsungen. Ebenfalls den ersten Saisonsieg verbuchten der VfL Gummersbach mit dem 31:27 (18:12) bei der HBW Balingen-Weilstetten und Frisch Auf Göppingen, das gegen Neuling ThSV Eisenach mit 31:21 (13:7) gewann.

Gummersbach siegt in Balingen

Erfolgreichste Werfer der Füchse in Wetzlar waren Rückraumspieler Drago Vukovic und Rechtsaußen Faruk Vrazalic mit jeweils sieben Toren. Für Wetzlar traf Nationalspieler Steffen Fäth fünfmal. Auch ohne die beiden langzeitverletzten Paul Drux und Mattias Zachrisson ließen die Berliner von Beginn an keinen Zweifel an ihrer Absicht, die ersten Punkte der Saison einzufahren.

Das gelang auch der jungen Mannschaft des VfL Gummersbach. Beim Sieg in Balingen waren Rückraumspieler Julius Kuhn mit sechs sowie Kreisläufer Evgeni Pevnov, Rechtsaußen Florian von Gruchalla und Rückraumspieler Andreas Schroder mit jeweils fünf Treffern die besten Werfer.

Der SC Magdeburg rettete den knappen Sieg in Lübbecke dank zweier Glanzparaden von Torhüter Dario Quenstedt in den letzten 30 Sekunden. Zwei Minuten vor dem Ende hatte Tim Renner die Gastgeber mit einem sehenswerten Treffer von der Linksaußen-Position auf 28:29 herangebracht, danach war Quenstedt nicht mehr zu überwinden. Sieben Tore steuerte Magdeburgs Linksaußen Matthias Musche zum Erfolg bei, achtmal traf Rückraumspieler Niclas Pieczkowski für Lübbecke.

Aufsteiger Leipzig verpasste nach dem überraschenden Auftaktsieg gegen den HSV Hamburg einen zweiten Coup vor heimischem Publikum. Die Gastgeber lagen von Beginn an zurück und kamen während der gesamten Spielzeit nicht einmal in die Nähe eines Ausgleichstreffers. Bester Leipziger Werfer war Regisseur Philipp Pöter mit sechs Toren, siebenmal traf Nationalspieler Michael Müller für Melsungen.

Die Handball-Bundesliga in der Übersicht

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