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Handball

Hanning fordert Umdenken

SID
Nach der empfindlichen Niederlage fordert Bob Hanning nun klare Neustrukturierungen
© getty

Nach der 25:27 Niederlage der deutschen Handballer in Montenegro und dem drohenden Aus für die EM 2014 in Dänemark hat Bob Hanning erneut auf Veränderungen gepocht.

"Es muss sich eine Menge ändern", sagte der Geschäftsführer des Bundesligisten Füchse Berlin im ZDF-Morgenmagazin: "Wir haben eine erfolgreiche Zeit hinter uns und haben darauf nicht aufgesetzt." Nach dem Titel bei der Heim-WM 2007 sei "keine Nachhaltigkeit" geschaffen worden, sagte Hanning: "Wir müssen viel professioneller werden."

Die Probleme der Nationalmannschaft stehen für den 45-Jährigen im engen Zusammenhang mit der fehlenden Anschlussförderung der Bundesligisten: "Die Vereine investieren mittlerweile sehr viel Geld in die Nachwuchsförderung, trotzdem kommen die Spieler erst mit 25 oder 26 Jahren oben an." Es fehle den Klubs der Mut, junge Spieler einzusetzen und "letzten Endes auch mal das eine oder andere Spiel verlieren zu können".

Wichtig: Nachwuchsförderung

Hanning kündigte an, bei den Füchsen künftig stark auf junge Profis zu setzen. Er sei gespannt, wie das Publikum die Situation annimmt, wenn der Klub mal nicht um die Champions League oder die Teilnahme am internationalen Geschäft spiele. "Es ist immer schwierig zu sagen: Wir wollen den Nachwuchs fördern, aber gleichzeitig wird der Erfolg erwartet, den man hat, wenn man auschließlich mit Weltklasse-Spielern arbeitet", sagte Hanning.

Im September kandidiert der frühere Trainer des HSV Hamburg für den Posten des Vizepräsidenten des Deutschen Handballbundes (DHB). Hanning versicherte, schon "viele, viele gute Ideen" zu haben, "damit man nicht erst im September 100 Tage braucht, um Gedanken zu sammeln".

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