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Golf

US PGA Championship: Martin Kaymer erneut am Cut gescheitert - Phil Mickelson führt

SID
Martin Kaymer (Mettmann) ist bei der US PGA Championship zum dritten Mal in Folge und zum siebten Mal insgesamt am Cut nach zwei Runden gescheitert.

Mit einem guten Gefühl war Martin Kaymer zur US PGA Championship nach South Carolina geflogen, mit einem schlechten reist der Sieger von 2010 wieder ab. Der Cut war Endstation.

Schwache Drives, zu wenige Grüns getroffen und mäßige Putts - mit sportlichem Mittelmaß hatte Martin Kaymer auf dem Monsterkurs von Kiawah Island keine Chance. 152 Schläge (75+77) benötigte Deutschlands Topgolfer an den ersten beiden Tagen der 103. US PGA Championship auf dem superschweren Ocean Cours und verpasste damit zum dritten Mal in Folge den Cut (149).

Die Spitze war ihm auf dem längsten Platz der Major-Geschichte weit enteilt. Mit jeweils 139 Schlägen teilten sich bei Halbzeit des mit 11,0 Millionen Dollar dotierten Turniers an der Atlantikküste überraschend der fünfmalige Major-Sieger Phil Mickelson (USA) sowie der Südafrikaner Louis Oosthuizen die Führung.

"Er ist wieder bissig", sagte Mickelsons Flightpartner Padraig Harrington (Irland), der selbst als 19. mit 144 Schlägen unerwartet gut im Rennen lag, "er glaubt, dass er unter diesen Bedingungen gewinnen kann."

Mickelson, der im Juni 51 Jahre alt wird, drehte auf den zweiten neun Löchern der zweiten Runde mit fünf Birdies mächtig auf. Sein letzter Majorsieg liegt schon acht Jahre zurück, 2013 bei der British Open. In der Weltrangliste ist der Linkshänder auf Position 115 abgerutscht.

PGA Championship: Auch Dustin Johnson verpasst den Cut

Auf einen ähnlichen Coup hatte auch Kaymer, der Sieger von 2010, gehofft. "Driven und Putten" - darauf hatte Kaymer vor Turnierbeginn den Fokus gelegt. "Wenn ich die Zeit bis Donnerstag gut nutze, dann glaube ich, dass es eine gute Woche werden kann", lautete seine Botschaft.

Der Start war holprig, der Optimismus aber weiter da. "Ich habe mit einer guten zweiten Runde alle Chancen, den Cut zu schaffen", hatte der Rheinländer aus Mettmann vor den zweiten 18 Löchern erklärt. Vor allem auf den Par-5-Löchern wollte er die Birdies machen. Das misslang. Seine Bilanz: zweimal Par, Bogey, Birdie. Kaymer spielte insgesamt fünf Bogeys und einen Doppel-Bogey. Dem standen zwei Birdies gegenüber.

Auch auf Kiawah Island zeigte sich, dass Kaymer weiter Probleme hat, die Komponenten seines Spiels konstant zusammenzubringen. "Das fällt auf einem schweren Platz wie hier noch mehr ins Gewicht und ich musste sehr oft um das Par kämpfen", berichtete Kaymer. Mitte April stand er in Österreich vor seinem ersten Toursieg seit dem US-Open-Triumph 2014, einen Monat später scheiterte er beim British Masters am Cut.

Kaymer befand sich auf Kiawah Island in guter Gesellschaft. Auch der Weltranglistenerste Dustin Johnson (USA) scheiterte mit 152 Schlägen am Cut. Andere Mitfavoriten schwächelten ebenfalls. Rory McIlroy (Nordirland), der die zuvor einzige PGA Championship auf dem Ocean Cours 2012 souverän gewonnen hatte, und Jordan Spieth (USA) lagen mit 147 und 148 weit hinter der Spitze zurück.

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