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Golf

Tiger an der Spitze - nur noch 3 Spieler unter Par!

Von SPOX
Tiger Woods brachte an Tag 2 eine 70 ins Clubhaus
© Getty

Zur Halbzeit der 112. US Open liegt ein US-Trio um Tiger Woods, Jim Furyk und David Toms an der Spitze. Kein anderer Spieler im Feld liegt im Olympic Club in San Francisco unter Par. Martin Kaymer verbessert sich in die Top 30 - Alex Cejka schafft im Gegensatz zu Luke Donald und Rory McIlroy ebenfalls den Cut.

Die US Open hat sich nach zwei Runden zu einem einzigen Überlebenskampf entwickelt - genau das war auch zu erwarten. Nach 36 Löchern liegen nur noch drei Spieler unter Par. Die Namen: Tiger Woods, Jim Furyk, David Toms.

Woods kam mit einem Birdie an der 3 gut in seine Runde rein, musste dann aber von der 5 bis zur 7 drei Bogeys in Folge auf die Scorekarte schreiben.

Dank Birdies an der 10 und 13 rettete Woods aber noch eine sehr gute 70er-Par-Runde auf dem brutal harten Lake Course und hält damit bei einem Gesamtergebnis von eins unter Par.

Der SPOX-Favoritencheck: Der Hass-Putter hat beste Chancen

G-Mac lauert

Woods trifft nach zwei Tagen so viele Fairways wie kein anderer Spieler (21/28), er trifft fast 70 Prozent der Grüns (Nr. 3) und macht weiter einen extrem soliden Eindruck.

Die Nummer eins in puncto Greens in Regulation ist zur Halbzeit Furyk (75 Prozent). Der US-Open-Sieger von 2003, damals kurioserweise in Olympia Fields, notierte im Olympic Club eine 69er-Runde und liegt gleichauf mit Woods an der Spitze.

Dritter Mann in den roten Zahlen ist Toms - der PGA Champion von 2001 liegt nach einer 70 ebenfalls bei -1. Mit zwei Schlägen Rückstand folgen auf dem geteilten vierten Platz unter anderem die beiden besten Europäer: der Nordire Graeme McDowell (72), seines Zeichens US-Open-Champ von 2010, und der Belgier Nicolas Colsaerts (69).

Kaymer in den Top 30

US-Boy Michael Thompson, der nach einer 66 an Tag eins geführt hatte, fiel mit einer 75 auf +1 zurück und teilt sich mit McDowell, Colsaerts und US-Nobody John Peterson (70) Rang vier.

Eine der Storys des Tages war der 17-jährige Amateur Beau Hossler, der zwischenzeitlich die US Open anführte, ehe es ihn an den mörderischen ersten 6 Löchern des Platzes etwas zerlegte.

Nach einer 73 liegt Hossler aber bei +3 immer noch auf einem fantastischen 9. Platz, unter anderem gleichauf mit Stars wie Matt Kuchar, Jason Dufner, Hunter Mahan und Charl Schwartzel.

Der Ausgang ist völlig offen. Auch Martin Kaymer ist noch nicht abgeschlagen. Der Deutsche brachte eine starke 71 ins Clubhaus und belegt bei +5 den geteilten 29. Platz - schlaggleich mit Kaymer ist auch Lee Westwood (72) noch ordentlich im Rennen.

Kaymers Putter ist heiß

Nach einem Birdie an der 3 verlor Kaymer an der 6, 9 und 13 jeweils einen Schlag, ehe er an der 17 (Par 5) die Birdie-Chance nutzte und schließlich die 71 spielte. Der Deutsche muss seinem Putter danken, dass er in den Top 30 liegt. Kaymer hat nicht mal 40 Prozent der Grüns getroffen bislang (14/36), am Freitag waren es nur 5, aber er hat dafür in zwei Runden nur 50 Putts gebraucht.

In Runde 2 waren es sogar nur 22! "Mein kurzes Spiel hat mich gerettet. Es waren ein paar ziemlich schlechte Abschläge und Eisenschläge dabei", sagte Kaymer.

Phil Mickelson verbesserte sich an Tag zwei zwar und schaffte nach einer 71 noch den Cut, bei +7 ist Lefty auf dem geteilten 51. Platz aber schon ziemlich weit weg und bräuchte zwei Traumrunden, wenn er noch herankommen will. Gleichauf mit Mickelson rangiert Alex Cejka, der nach seiner 78 an Tag eins eine bärenstarke 69 folgen ließ und mit dem Cut schon ein Erfolgserlebnis gefeiert hat.

Cejkas 69 ist eine von bislang nur 13 Runden in den 60ern. Während Mickelson am Wochenende noch dabei ist und am Moving-Day mit Cejka auf die Runde gehen wird, muss Masters-Champ Bubba Watson (71, +9) bereits die Koffer packen.

McIlroy und Donald draußen

Für die Nummer eins und zwei der Welt ist das zweite Major des Jahres auch schon beendet. Titelverteidiger Rory McIlroy notierte nach seiner 77 zum Auftakt eine 73 und schied mit einem Gesamtergebnis von +10 aus, der Weltranglistenerste Luke Donald (79+72, +11) war noch ein wenig schlechter und muss weiter auf seinen ersten Major-Sieg warten.

Für Woods wäre ein Triumph sein 15. Major-Titel - sein erster seit seinem US-Open-Sieg 2008 in Torrey Pines. Woods führt zum ersten Mal seit der PGA Championship 2009 in Hazeltine nach einer Major-Runde das Feld an. Damals führte er nach dem zweiten und dritten Tag, ehe er sich am Ende Y.E. Yang geschlagen geben musste.

Vorher hatte Woods immer gewonnen, wenn er zur Halbzeit (8-0) und nach Runde drei (14-0) geführt hatte. "Mir gefällt die Position, in der ich bin. Ich weiß, dass es ein bisschen Kraft kostet, aber das ist okay. Es ist viel besser, als den Cut zu verpassen oder ihn gerade so zu schaffen. Es ist eine wundervolle Position für mich, mit der Chance, deine nationale Open zu gewinnen", sagte Woods.

Die Golf-Weltrangliste

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