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Golf

Schwedisch-indische Doppelspitze

Von SPOX
PGA Championship, Goosen
© Getty

München - In Abwesenheit von Titelverteidiger Tiger Woods führen der Schwede Robert Karlsson und Jeev Milkha Singh aus Indien überraschend das Feld bei der 90. PGA Championship nach der ersten Runde an (2. Tag, Fr., 19 Uhr im Internet TV).

Beiden gelang auf dem schweren Par-70-Kurs im Oakland Hills Country Club in Bloomfield Township/Michigan, der seinem Beinamen Monster mal wieder alle Ehre machte, eine 68er-Runde. Ebenfalls bei zwei Schlägen unter Par liegt der Argentinier Andres Romero, der aber wie 17 weitere Profis die erste Runde nicht zu Ende spielen konnte.

Ein Unwetter, das am späten Nachmittag aufgezogen war, sorgte für eine längere Unterbrechung. Wegen Dunkelheit konnte daraufhin die erste Runde nicht zu Ende gespielt werden.

Kaymer mäßig 

Martin Kaymer kam noch rechtzeitig ins Clubhaus. Der 23-Jährige, nach Alex Cejkas kurzfristiger Absage einziger Deutscher im 156er Feld, belegt nach einer Runde von 75 Schlägen nur den 77. Rang.

Dabei lag der BMW-International-Open-Champion lange viel aussichtsreicher im Rennen. Auf der Zehn gestartet standen nach acht Bahnen ein Bogey und ein Birdie und Even Par für Kaymer zu Buche. Es folgten jedoch Bogeys auf der Neun, der Eins und drei weitere an den letzten vier Löchern.

Garcia, Mickelson, Kim auf der Lauer 

Nur einen Schlag hinter der schwedisch-indischen Doppelspitze lauern der Spanier Sergio Garcia und die US-Amerikaner Ken Duke, Sean O'Hair und Billy Mayfair.

Der zweifache PGA-Championship-Sieger Phil Mickelson brachte nach einem Auf und Ab (5 Birdies, 5 Bogeys) eine 70 ins Clubhaus und belegt unter anderem mit Geheimfavorit Anthony Kim (USA) den geteilten achten Rang.

Der neue Karlsson

Karlsson und Singh genießen einen viel besseren Ruf auf der European Tour als in den USA, dabei ist gerade der Schwede der heimliche Superstar der Szene in dieser Saison.

Als einziger Spieler landete er bei allen drei bisherigen Majors unter den Top Ten, für den 38-Jährigen eine logische Entwicklung: "Endlich kann ich es genießen, bei solch großen Turnieren zu spielen. Früher hatte ich damit Probleme, setzte mich zu sehr unter Druck. Dieses Jahr ist das ganz anders." 

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