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Fussball

2. Bundesliga: Fortuna Düsseldorf und Fürth patzen im Aufstiegsrennen - Würzburg abgestiegen

SID
Emotionen pur: Eintracht braunschweig steckt im Abstiegskampf und Fortuna Düsseldorf will in die Bundesliga aufsteigen.

Am 32. Spieltag haben die Aufstiegsaspiranten Greuther Fürth und Fortuna Düsseldorf wichtige Punkte liegen lassen. Die Würzburger Kickers steigen hingegen nach nur einem Jahr wieder in die 3. Liga ab.

Fortuna Düsseldorf hat wichtige Punkte im Aufstiegsrennen der 2. Bundesliga liegen gelassen. Die Rheinländer kamen gegen Abstiegskandidat Eintracht Braunschweig nicht über ein 2:2 (1:0) hinaus und verpassten zwei Spieltage vor Saisonende die Chance, den Rückstand auf Relegationsplatz drei zu verkürzen.

Die Mannschaft von Trainer Uwe Rösler liegt vor den Spielen der Konkurrenten Hamburger SV und Holstein Kiel am Montag als Vierter drei Punkte hinter den drittplatzierten Störchen, die noch ein weiteres Nachholspiel in der Hinterhand haben.

Torjäger Dawid Kownacki (42.) und Shinta Appelkamp (60.) brachten die Hausherren jeweils in Führung, Marcel Bär (51.) und Fabio Kaufmann (68.) glichen für die abstiegsgefährdete Eintracht aus.

"Wir kassieren im Moment zu einfache Gegentore und bauen unsere Gegner so wieder auf - Braunschweig hatte heute bis zum 1:1 quasi keinen Torschuss. Zwei Tore zu Hause müssen eigentlich reichen, um zu gewinnen", sagte Fortuna-Coach Uwe Rösler.

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase nahm die Fortuna das Zepter in die Hand und kontrollierte die Begegnung. Kurz vor der Pause brachte Braunschweigs Benjamin Kessel Kownacki im Strafraum zu Fall. Den fälligen Strafstoß verwandelte der Gefoulte trocken.

Kurz nach dem Seitenwechsel glichen die Gäste nach einem Ballverlust der Fortuna durch Bär aus. Nur wenige Minuten später brachte Appelkamp Düsseldorf nach Vorlage von Felix Klaus wieder in Führung. Kaufmann sorgte nach einer Flanke für den erneuten Ausgleich. Die Gastgeber rannten in den Schlussminuten an, verzweifelten allerdings an der dicht gestaffelten Gäste-Abwehr.

Greuther Fürth patzt im Aufstiegsrennen

Doch nicht nur die Düsseldorfer patzten am 32. Spieltag - auch der Zweitplatzierte aus Fürth ließ Federn. Die SpVgg kam gegen den Karlsruher SC trotz einer starken Vorstellung über ein 2:2 (1:2) nicht hinaus und könnte seinen direkten Aufstiegsplatz am Montag an Verfolger Holstein Kiel verlieren.

Havard Nielsen (26.) und der starke Branimir Hrgota (70., Foulelfmeter) glichen für die Fürther jeweils aus. Philipp Hofmann (4.) und Marco Thiede (36.) trafen für den KSC. Hofmann spielte 2017 ein halbes Jahr für das Kleeblatt. Nun traf der Angreifer auch in seinem vierten Spiel gegen den Ex-Klub, weil ihn die Abwehr der Franken nach Flanke von Sebastian Jung gewähren ließ.

Die offensivstärkste Mannschaft der Liga schüttelte sich kurz und schlug zurück. Hrgota scheiterte in der 18. Minute noch am stark reagierenden KSC-Keeper Marius Gersbeck, wenig später glich dann Nielsen nach einem Eckball per Volley sehenswert und hochverdient aus.

Die Mannschaft von Trainer Stefan Leitl ging voll auf das zweite Tor, kassierte es aber, weil Thiede bei einem Karlsruher Angriff im Strafraum unzureichend gedeckt wurde. Beim nicht allzu platzierten Schuss des Flügelspielers aus 14 Metern sah Fürth-Keeper Sascha Burchert unglücklich aus.

Nach dem Seitenwechsel drückte die SpVgg, die bislang nur 2012/13 in der Bundesliga gespielt hatte, auf den Ausgleich. Hrgota (52.) verfehlte das Tor knapp, 18 Minuten später verwandelte der Schwede einen an ihm selbst verursachten Foulelfmeter zu seinem 14. Saisontor. Zwei Minuten später wurde ein weiterer Fürther Strafstoß nach Ansicht der Videobilder zurückgenommen.

Würzburger Kickers stehen als Absteiger fest

Einen noch schlimmeren Tag erwischten die Würzburger Kickers. Nach nur einem Jahr müssen die Kickers wieder aus der 2. Bundesliga absteigen. Am 32. Spieltag unterlagen die Mainfranken im Kellerduell gegen den VfL Osnabrück mit 1:3 (0:0). Mit 21 Punkten haben die Kickers keine Chance mehr, den Klassenerhalt zu schaffen.

"Die Saison war sehr kompliziert, es tut weh. Wir werden das in aller Ruhe und Sachlichkeit analysieren. Es muss sich jeder hinterfragen", sagte Sport-Vorstand Sebastian Schuppan bei Sky: "Es wird auf jeden Fall ein neuer Cheftrainer kommen."

2. Liga: Die Tabelle am 32. Spieltag

PlatzTeamSp.ToreDiffPkt.
1.VfL Bochum3157:362160
2.SpVgg Greuther Fürth3262:402258
3.Holstein Kiel3049:272256
4.Fortuna Düsseldorf3250:43753
5.Hamburger SV3160:392152
6.1. FC Heidenheim3145:41448
7.FC Sankt Pauli3250:51-147
8.Karlsruher SC3246:41546
9.SV Darmstadt 983255:52345
10.SC Paderborn 073142:37543
11.FC Erzgebirge Aue3139:41-241
12.1. FC Nürnberg3141:44-340
13.Hannover 963150:47339
14.SSV Jahn Regensburg3031:40-935
15.SV Sandhausen3137:55-1831
16.Eintracht Braunschweig3229:53-2431
17.VfL Osnabrück3231:54-2330
18.Würzburger Kickers3234:67-3321
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