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Fussball

Köln nimmt Abstand von Hoffer und Peszko

SID
Kein Bedarf: In Köln plant man nun überraschend nicht mit Erwin Hoffer (2. r.)
© getty

Der 1. FC Köln wird wohl von der Verpflichtung von Slawomir Peszko und Erwin Hoffer Abstand nehmen. Peter Stöger wirbt für den Fall einer Heim-Niederlage gegen den Erzrivalen Fortuna Düsseldorf schon jetzt um das Verständnis der Fans.

Die Rückkehr des Polen Peszko, der bereits von Winter 2011 bis Sommer 2012 für den FC spielte und zuletzt an die Wolverhampton Wanderers ausgeliehen war, wird seit Wochen wegen eines komplizierten Vertragswerks diskutiert. Hoffer hatte zuletzt beim 1. FC Kaiserslautern gespielt und "gehört" offiziell noch dem SSC Neapel.

"Es ist eine sehr komplizierte Situation. Ich habe den Spieler einmal getroffen, da hat er mir leid getan, weil die Situation wahnsinnig schwierig für ihn ist", sagte Stöger über Peszko: "Wenn es eine Lösung gibt, habe ich kein Problem damit. Die Frage ist, ob er nach dem ganzen Wirrwarr noch in der Lage wäre, sein Potenzial abzurufen. Außerdem haben wir noch zwei Offensivspieler verpflichtet. Deshalb haben wir nicht mehr einen solchen Bedarf wie vor zwei oder drei Wochen."

Zurückhaltung bei Stöger

Auch über seinen Landsmann Hoffer äußerte sich der Österreicher sehr zurückhaltend. "Er stand bei uns auf der Liste zu einem Zeitpunkt, als mit Tony Ujah noch nicht alles klar war", sagte Stöger. Den zuletzt vom FSV Mainz 05 ausgeliehenen Stürmer haben die Kölner inzwischen gekauft.

Peter Stöger wirbt für den Fall einer Heim-Niederlage gegen den Erzrivalen Fortuna Düsseldorf schon jetzt um das Verständnis der Fans. Der Österreicher geht jedoch mit großer Vorfreude in sein wegweisendes Heimdebüt mit dem Fußball-Zweitligisten 1. FC Köln gegen den rheinischen Rivalen am Sonntag.

Stöger: Vertrauensbonus erarbeitet

"Niemand will das Derby verlieren. Aber ich habe das Gefühl, dass wir uns hier einen Vertrauensbonus erarbeitet haben, sodass die Fans im Falle einer Niederlage schweren Herzens die Augen zudrücken und nicht gleich die Krise ausrufen würden", sagte Stöger im SID-Interview und ergänzte: "Sollten wir gewinnen, weiß ich nicht, was dann abgehen würde. Dann müssten wir wohl eher ein bisschen auf die Euphoriebremse treten, dann wird es hier ein Tollhaus."

Ungelegen kommt ihm das Spiel dennoch nicht. "Manche sagen, es wäre besser gewesen, das Spiel hätte erst am siebten oder achten Spieltag stattgefunden", sagte der Österreicher: "Aber ich finde die Kombination erstes Heimspiel der Saison, mein erstes Heimspiel und das erste Derby seit zig Jahren super." Das letzte Duell zwischen dem FC und Fortuna datiert aus dem Jahr 1999.

Erwin Hoffer im Steckbrief

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