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Fussball

Eintracht Frankfurt auswärts eine Macht

SID
Der "eiskalte Killer" hat zugeschlagen: Theofanis Gekas schnürte gegen Dynamo einen Doppelpack
© Getty

Die Umstellung auf zwei Stürmer hat sich für Eintracht Frankfurt ausgezahlt. Die Angreifer Theofanis Gekas und Mohamadou Idrissou bescherten den Hessen im Montagsspiel der 2. Liga bei Dynamo Dresden einen souveränen 4:1-Erfolg.

Geld schießt also doch Tore: Eintracht Frankfurt bleibt dank seiner hochbezahlten Topstürmer Theofanis Gekas und Mohamadou Idrissou in der 2. Liga auswärts eine Macht und damit auf direktem Kurs Wiederaufstieg. Mit 19 Punkten nach neun Spieltagen sind die Hessen weiterhin erster Verfolger des Spitzenduos SpVgg Greuther Fürth (22 Punkte) und Fortuna Düsseldorf (21).

"Das ist natürlich ein Traumergebnis. Gekas und Idrissou haben mit ihren Treffern gezeigt, warum der Trainer sie aufgestellt hat. Wir haben den Vorzug, dass wir aus unseren Chancen auch Tore machen", sagte Vorstandschef Heribert Bruchhagen nach dem souveränen 4:1 (2:1) der Frankfurter bei Aufsteiger Dynamo Dresden. Mit 13 Punkten aus fünf Gastspielen bleibt die Eintracht das beste Auswärtsteam der 2. Liga.

Stürmer machen den Unterschied

In einem lange Zeit ausgeglichenen Spiel waren es die Frankfurter Stürmer, die im Dresdner Glücksgas-Stadion den Unterschied machten. Eintracht-Coach Armin Veh hatte erstmals in dieser Spielzeit auf ein 4-4-2-System umgestellt, das sollte sich nach dem frühen Rückstand durch einen abgefälschten Freistoß von Cristian Fiel (31.) auch direkt auszahlen.

Zunächst traf der "eiskalte Killer" Gekas doppelt (35./40.) und sorgte damit für die 2:1-Halbzeitführung, kurz vor Ende der Partie machte dann der Kameruner Idrissou ebenfalls mit einem Doppelpack (84./87.) den 4:1-Sieg perfekt. "Mo Idrissou hat gezeigt, dass er nur schwer müde zu kriegen ist", sagte Veh.

Stärkster Angriff der Liga

Gemeinsam mit dem Tabellenzweiten Düsseldorf stellen die Frankfurter mit 23 Toren den stärksten Angriff der Liga. Zudem wurde auch in Dresden wieder einmal deutlich, dass den bisherigen Gegnern der Eintracht nach rund einer Stunde die Luft ausgeht. Für einen Konterstürmer wie Idrissou, der in drei Spielen für Frankfurt bereits fünf Tore erzielt hat, sind das ideale Voraussetzungen.

"Es zeigt sich immer wieder, dass wir ab der 60. Minute dominieren, weil beim Gegner nach viel Aufwand gegen unser Spiel die Kräfte zunehmend nachlassen", betonte Bruchhagen, der bei den Neueinkäufen gemeinsam mit Manager Bruno Hübner offenbar ein glückliches Händchen hatte.

Probleme hinter den Kulissen

Dennoch rumort es beim deutschen Meister von 1959 weiter hinter den Kulissen. Präsident Peter Fischer hatte zuletzt öffentlich beklagt, dass zu wenige Eigengewächse bei der Eintracht spielten und die Identifikation der Fans mit dem Traditionsklub damit verloren gehe.

Dagegen nannte Manager Hübner den Vorwurf Fischers, er habe im Sommer zu viele Legionäre verpflichtet, "nicht mehr zeitgemäß, wenn man sich mit der Situation in der ersten und zweiten Liga ernsthaft beschäftigt".

Die Tabelle der 2. Liga

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