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Union Berlin: Rechtsstreit mit ISP geht weiter

SID
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© Getty

Vor Gericht hat Union Berlin gegen seinen Ex-Sponsor ISP einen Teilerfolg erzielt. ISP muss bis Ende des Jahres eine Prozesskostensicherheit über 185.746,62 Euro hinterlegen.

Union Berlin konnte in der ersten juristischen Auseinandersetzung mit seinem ehemaligen Hauptsponsor International Sport Promotion (ISP) vor dem Landgericht Berlin einen Teilerfolg erzielen.

Der Richter entschied, dass ISP bis zum 31. Dezember 2009 eine Prozesskostensicherheit in Höhe von 185.746,62 Euro hinterlegen muss.

ISP-Anwalt Simon Bergmann, der auch Eisschnellläuferin Claudia Pechstein vertritt, hatte auf eine weit geringere Zahlungsverpflichtung gehofft.

Union-Anwalt Michael Müller war von 187.000 Euro ausgegangen. Die Summe fiel deshalb so hoch aus, weil ISP seinen Sitz außerhalb Deutschlands hat.

Hauptverhandlung am 6. Januar 2010

In der Hauptverhandlung am 6. Januar 2010 soll darüber entschieden werden, ob und wie Union die von ISP vor der Vertragsunterschrift am 25. Juni 2009 hinterlegte Sicherheit in Form von Aktien und Wertpapieren in Höhe von 2,5 Millionen Euro verwerten kann.

Der Zweitligist hatte die Zusammenarbeit im August wegen der Stasi-Vergangenheit von Ex-ISP-Aufsichtsrat Jürgen Czilinsky und ausstehender ISP-Zahlungen beendet.

Union pocht zudem auf Schadenersatz. ISP will dagegen sein Aktien- und Wertpapierpaket zurückhaben. Ursprünglich sollte die Zusammenarbeit in den nächsten fünf Jahren 10 Millionen Euro in die Kassen von Union spülen.

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