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Fussball

Ex-Sponsor droht Union mit Strafanzeige

SID
Die Fans von Union Berlin können sich momentan über Platz zwei in der 2. Liga freuen
© Getty

Der ehemalige Hauptsponsor von Union Berlin droht dem Zweitligisten mit einer Strafanzeige. Die Eisernen hatten die Zusammenarbeit wegen angeblicher Stasi-Kontakte beendet.

Union Berlin droht neuer Ärger mit seinem ehemaligen Hauptsponsor (International Sport Promotion, ISP).

ISP-Chef Dieter Fietz bestätigte einen Bericht der "Berliner Morgenpost", wonach er Strafanzeige gegen den Köpenicker Klub stellen würde, sollte Union-Präsident Dirk Zingler in einem möglichen Gerichtsverfahren behaupten, Zingler hätte Mahnungen oder Fristsetzungen am 2. und 15. August in Rahmen der Heimspiele gegen Bremen und Düsseldorf an Fietz überreicht.

Union äußert sich nicht

"Union wird festgestellt haben, dass keine ordentliche Kündigungsgründe vorlagen. Deshalb wurde die Übergabe der Mahnungen erfunden", sagte Fietz. Union wollte sich am Sonntag zum Streit mit dem Ex-Sponsor nicht äußern.

Von dem vorherigen Sponsor hatte sich Union Berlin vor einem Monat wegen angeblicher Zahlungsrückständen und der Stasi-Tätigkeit des ehemaliger ISP-Aufsichtsratschefs Jürgen Czilinsky getrennt.

Erst vergangene Woche hatten die Berliner einen neuen Hauptsponsor (kfzteile24 GmbH) gefunden.

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