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Fussball

Verteidiger bescheren den FC

SID
köln, kaiserslautern, 1. FCK
© Getty

Köln - Der 1. FC Köln überwintert nach dem 2:1 (1:1)-Sieg gegen den 1. FC Kaiserslautern in der Zweiten Liga auf einem Aufstiegsplatz und hat die Krise der Roten Teufel massiv verschärft.

Nach Toren der Kölner Kevin McKenna (33. Minute) und Youssef Mohamad (83.) bleibt der frühere deutsche Meister mit 15 Punkten Tabellen-16. Der Arbeitsplatz von Kaiserslauterns Trainer Kjetil Rekdal dürfte damit kaum noch zu retten sein.

"Natürlich fehlt uns noch Erfahrung und Cleverness", räumte der Trainer nach der Partie selbst ein, gab sich jedoch weiter kämpferisch: "Das wird aber alles noch kommen - zu hundert Prozent. Wir steigen niemals ab."

Für sein Team traf am Montagabend Joshua Simpson (19.). Der Kölner Mannschaft von Trainer Christoph Daum gelang vor 46.000 Zuschauern mit dem fünften Heimsieg hintereinander der Sprung auf Rang drei. Es war der erste FC-Sieg gegen die Pfälzer in einem Ligaspiel seit 18 Jahren.

Schon nach sechs Minuten gab es den ersten Torjubel der Kölner Fans. Doch einen Treffer von Thomas Broich erkannte Schiedsrichter Marc Seemann wegen angeblicher Abseitsstellung nicht an. Mohamad scheiterte vier Minuten später aus kurzer Entfernung.

Turbulente Schlussphase

Überraschend fiel dann das 0:1, als Aimen Demai eine Ecke schlug, die Faryd Mondragon im Kölner Tor noch an den Pfosten lenkte. Doch beim Nachschuss von Simpson war der Kolumbianer machtlos.

In der 21. Minute forderten die Kölner Fans vergebens Strafstoß, als Mathieu Beda Torjäger Milivoje Novakovic klammerte. Patrick Helmes (23.) vergab zunächst das 1:1, das dann durch McKennas unhaltbaren Kopfballtreffer fiel.

Die Pfälzer hatten durch Erik Jendrisek (37.) die Möglichkeit zur erneuten Führung. Nach dem Wechsel wurde Köln hoch überlegen. Nemanja Vucicevic prüfte Gästekeeper Tobias Sippel (48.), Fabrice Ehret traf das Außennetz (65.), Roda Antar scheiterte am Lattenkreuz und Helmes an Sippel (beide 71.).

Dann gelang dem Libanesen Mohamad die Entscheidung. Allerdings stand er dabei im Abseits, was das Schiedsrichtergespann jedoch übersah.

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