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Fussball

Sieben auf einen Streich

SID
st. pauli, kaiserslautern
© Getty

Hamburg - Der 1. FC Kaiserslautern hat beim Torfestival am Millerntor seine Auswärtsmisere beendet und nach fast drei Monaten wieder die Abstiegsränge in der Zweiten Liga verlassen.

Die Pfälzer kamen zu einem 4:3 (3:2)-Erfolg beim FC St. Pauli und holten damit ihren ersten Auswärtssieg seit dem 4. Februar dieses Jahres (1:0 in Paderborn).

Mit 15 Punkten verbesserte sich der FCK zumindest bis zum Sonntag auf den 13. Tabellenplatz. St. Pauli muss sich dagegen als Tabellenelfter (18 Zähler) weiter nach unten orientieren.

Pauli früh 2:0 in Führung

17.500 Zuschauer erlebten ein Wechselbad der Gefühle. Zunächst gingen die Gastgeber durch Treffer von Charles Takyi (13. per Handelfmeter) und Filip Trojan (21.) schnell 2:0 in Führung, ehe Josh Simpson (26.), Erik Jendrisek (30.) und Bartosz Broniszewski (45.) noch vor der Pause dem Spiel eine Wende gaben.

Im zweiten Durchgang schaffte Thomas Meggle (48.) für St. Pauli nochmal den Ausgleich, ehe der frühere Düsseldorfer Axel Bellinghausen (69.) den Sieg unter Dach und Fach brachte. Er profitierte allerdings von einem groben Fehler von St. Pauli-Keeper Patrick Borger, der am Ball vorbei griff.

Starker 19-Jähriger bei Lautern

Beide Mannschaften lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. Neben den sieben Toren gab es auf beiden Seiten weitere Großchancen, wie der Lattentreffer von Trojan nach gut einer Stunde.

Der FCK erwies sich dabei als die technisch versiertere Mannschaft, St. Pauli hielt mit einer kämpferischen Leistung dagegen.

Bei St. Pauli verdienten sich Trojan und Meggle die Bestnoten.

Auf Seiten der Lauterer lieferte der 19-jährige Broniszewski, der sein Profidebüt gab, eine überragende Partie ab. Außerdem wusste Bellinghausen zu gefallen.

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