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Fussball

"Das war eine brutale Attacke"

Von Elvis Veselovic
Verdacht auf Rippenbruch: Theo Walcott
© Getty

Theo Walcott hat sich beim 5:0 der englischen Nationalmannschaft in der WM-Qualifikation gegen San Marino schwer verletzt. Der erste Verdacht: Rippenbruch. Sein Trainer Roy Hodgson ist außer sich.

England gewann am Freitagabend vor 84.000 Zuschauern im Londoner Wembley-Stadion standesgemäß mit 5:0. Grund zum Ärgern gab es für Nationalcoach Roy Hodgson dennoch. Nach einem Zusammenprall zwischen San Marinos Torwart Aldo Simoncini und Stürmer Theo Walcott blieb der Arsenal-Stürmer verletzt liegen.

Der 23-Jährige wurde mehrere Minuten auf dem Platz behandelt und anschließend ins Krankenhaus gebracht, wo er auch die Nacht verbrachte.

Gegen Polen nicht im Kader

Ob sich Walcott tatsächlich einen Rippenbruch zugezogen hat, wie zunächst vermutet wurde oder gar schwerer verletzt ist, ist noch unklar. Nach aktuellem Stand ist nur klar, dass er beim nächsten WM-Qualifikationsspiel am Dienstag in Polen nicht zum Kader gehören wird.

"Wenn ich es als rücksichtslos beschreiben würde, wäre ich zu nett. Das war eine brutale Attacke", sagte Hodgson anschließend. Er wollte Simoncini keine Absicht unterstellen, konnte seinen Ärger über dessen Bodycheck gegen Walcott jedoch nicht verhehlen. Hodgson ärgerte sich auch über den litauischen Schiedsrichter Gediminas Mazeika, der bei Simoncinis Aktion nicht einmal ein Foul ahndete.

Theo Walcott im Steckbrief

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