Fussball

"kicker meets DAZN - der Fußball Podcast" - Manuel Neuer: "Es war nicht klar, ob ich zu hundert Prozent zurückkehren kann"

Von Alexander Schlüter
Manuel Neuer fiel 2017/2018 fast ein Jahr lang aus.

Keeper Manuel Neuer äußert sich im "kicker meets DAZN"-Podcast zur Situation in der deutschen Nationalmannschaft und zur Lage beim FC Bayern München.

Torhüter Manuel Neuer vom FC Bayern München spricht bei "kicker meets DAZN - der Fußball Podcast" über seine Leidenszeit, die Situation in der Bundesliga und die deutsche Nationalmannschaft.

Manuel Neuer über ...

... seine Leidenszeit: "Es war bei dieser schweren Verletzung nicht klar, ob ich überhaupt zu hundert Prozent zurückkehren kann. Daran gezweifelt, dass ich es schaffe, habe ich aber nie. Ich habe mir einerseits Etappenziele gesetzt und andererseits das große Ziel, wieder dahin zu kommen, wo ich schon einmal war. Ich bin sehr froh, dass ich das erreicht habe."

... die Situation in der Bundesliga: "Es hängt immer vom internationalen Vergleich ab. Dort sah es in den vergangenen Jahren in der Champions und Europa League nicht so gut aus. Aktuell passt uns die Tabellensituation natürlich nicht. Allgemein hat sich eine Mannschaft wie Leipzig schon weiterentwickelt. Sie sind die dritte Saison in Folge oben dabei und haben sich für die K.o.-Runde der Champions League qualifiziert. Das ist ein positives Zeichen."

... die EM-Gruppe: "Ich bin ein Freund davon, gegen große Teams zu spielen. Man kennt seine Gegenüber, das ist für mich positiv. Es wird aber sehr schwierig. Es sind bereits drei Top-Teams in der Gruppe."

... eine WhatsApp-Gruppe bei der Nationalmannschaft: "Die gibt es von Länderspiel zu Länderspiel. Sie wird vom Teammanager gegründet und heißt zum Beispiel "Nationalmannschaft September". Dort werden Informationen geteilt: die Tagesabläufe, Marketing- oder Pressetermine. Es sind aber auch Dinge dabei, bei denen wir Spaß haben."

... seine Rolle als Führungsspieler: "Ich habe keine Regeln für mich, die ich einhalten und bei einem Lehrgang umsetzen muss. Das kommt von innen heraus. Ich möchte ja Verantwortung übernehmen und führen. Ich möchte, dass wir ein gutes Team sind, dass jeder integriert ist. Jeder soll sich einbringen und etwas dazu beitragen. Beim Essen mischen wir zum Beispiel regelmäßig die Sitzordnung durch, sodass jeder mal mit jedem zusammensitzt. Wir achten schon darauf, dass jemand, der neu dabei ist, im gleichen Boot sitzt wie wir alle."

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