Cookie-Einstellungen
Fussball

FC Barcelona: Präsident Laporta enthüllt neuen Finanzplan

Von Alex Weber
Joan Laporta ist seit März 2021 in seiner zweiten Amtszeit als Präsident des FC Barcelona.

Barcelona-Präsident Juan Laporta hat in einem Interview mit Barca TV seinen Finanzplan vorgestellt, um die Katalanen aus der Schuldenkrise zu führen. Dabei erklärte der 59-Jährige, dass Barca "drei Hebel" habe, um dies zu bewerkstelligen: Kredite von Finanzinstituten, der Verkauf von Anteilen an Barca Studios und die Akquise neuer Partner im Merchandising-Bereich.

Laporta gab zu, dass sich der Verein weiterhin in einer schwierigen finanziellen Lage befindet, sein Plan aber Abhilfe verschaffen können. "Wir befinden uns immer noch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Wir haben drei Hebel, die abwechselnd oder alle zusammen betätigt werden können, und wir würden die Situation umkehren. Keiner dieser Hebel ist perfekt, auch wenn wir uns das wünschen, aber sie haben alle gute und weniger gute Seiten", sagte Laporta.

Den FC Barcelona plagt weiterhin ein riesiger Schuldenberg, dieser lag einst bei 1,3 Milliarden Euro. Trotzdem möchte der Verein weitere Spieler nach Katalonien locken. Auch beim Werben um Erling Haaland will Barca mitmischen. "Alle großen Spieler erwägen, zu Barca zu kommen. Wir sind auf einem guten Weg", erklärte der Barca-Präsident im Bezug auf die Transferziele der Katalanen zuletzt.

Um Transfers dieser Größenordnung zu realisieren, habe Barca die "drei Hebel" in der Hinterhand. Zum Einen haben die Katalanen einen Deal mit CVC, einem Finanzunternehmen aus Luxemburg. "Wir müssen den negativen Nettowert reduzieren, was bedeutet, dass wir entweder mit dem CVC-Fonds (270 Millionen Euro im Austausch für 8,2 % des Betriebsgewinns der audiovisuellen Rechte über die nächsten 50 Jahre, Anm. d. Red.) oder mit ähnlichen Fonds wie CVC arbeiten werden, die uns bessere Bedingungen anbieten", erklärte Laporta.

Der zweite Hebel sei laut Laporta der Verkauf von Anteilen an Barca Studios. "Bei Barça Studios haben wir die Erlaubnis 49 Prozent der Anteile zu verkaufen", führte Laporta weiter aus. Zusätzlich wolle man "im Metaverse und in der Welt der Virtual Reality arbeiten, was eine Menge Einkommen generieren kann."

FC Barcelona: Neue Partner im Merchandising gesucht

Zuletzt könnte man laut Laporta auch bei Barca Licensing & Merchandising neue Partnerschaften eingehen, um die Gewinne zu steigern. Es sei aber immer zu bedenken, "dass es einen Ausweg geben muss, um die abgetretenen Rechte später zurückzuerhalten."

Außerdem berichtete Laporta, dass der Deal mit Spotify als neuem Hauptsponsor der Katalanen sehr weit fortgeschritten sei, was zusätzlich neue Einnahmen verspricht.

Werbung
SPOX Fallback Ads, Eigenwerbung
Werbung
SPOX Fallback Ads, Eigenwerbung