Real Madrid: Hazard in Ronaldos Fußstapfen - Real-Spieler mit der Rückennummer 7

 
Als Eden Hazard in der Vorbereitung mit der Rückennummer 50 auflief, staunten viele nicht schlecht - doch es war nur eine Hommage an die Mondlandung. In Pflichtspielen trägt der Belgier die 7 - und tritt in große Fußstapfen. SPOX blickt zurück.
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Als Eden Hazard in der Vorbereitung mit der Rückennummer 50 auflief, staunten viele nicht schlecht - doch es war nur eine Hommage an die Mondlandung. In Pflichtspielen trägt der Belgier die 7 - und tritt in große Fußstapfen. SPOX blickt zurück.
Wir steigen vor 60 Jahren ein: Von 1956 bis 1959 gehörte die Nummer 7 Fußball-Legende Raymond Kopa (M., mit Alfredo Di Stefano). Der französische Spielmacher gewann mit dieser Nummer dreimal in Folge den Landesmeister-Pokal. 1958 wurde er Weltfußballer.
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Wir steigen vor 60 Jahren ein: Von 1956 bis 1959 gehörte die Nummer 7 Fußball-Legende Raymond Kopa (M., mit Alfredo Di Stefano). Der französische Spielmacher gewann mit dieser Nummer dreimal in Folge den Landesmeister-Pokal. 1958 wurde er Weltfußballer.
Nach Kopa übernahm der Brasilianer Canario die Nummer für ein Jahr. Er war die meiste Zeit nur Backup, legte beim 7:3 im Landesmeister-Finale gegen Eintracht Frankfurt aber zwei Tore auf.
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Nach Kopa übernahm der Brasilianer Canario die Nummer für ein Jahr. Er war die meiste Zeit nur Backup, legte beim 7:3 im Landesmeister-Finale gegen Eintracht Frankfurt aber zwei Tore auf.
Wieder nur für ein Jahr ging die Nummer 1961/62 an den spanischen Angreifer Justo Tejada (oben, 3.v. l.). Mit Erfolg: Tejada, der vom FC Barcelona gekommen war, knipste in 32 Spielen immerhin 16 Mal.
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Wieder nur für ein Jahr ging die Nummer 1961/62 an den spanischen Angreifer Justo Tejada (oben, 3.v. l.). Mit Erfolg: Tejada, der vom FC Barcelona gekommen war, knipste in 32 Spielen immerhin 16 Mal.
Dieser schnieke Senor hörte auf den Namen Amancio - Spitzname "El Brujo", "Der Zauberer". Der spanische Rechtsaußen trug die 7 in der Spielzeit 63/64 und blieb danach bis 1976 bei Real.
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Dieser schnieke Senor hörte auf den Namen Amancio - Spitzname "El Brujo", "Der Zauberer". Der spanische Rechtsaußen trug die 7 in der Spielzeit 63/64 und blieb danach bis 1976 bei Real.
Und noch ein Flügelspieler: Fernando Serena machte in fünf Jahren 86 Pflichtspiele für Real und erzielte dabei 15 Tore. Der Lohn: Vier Meistertitel, Landesmeister 1966 - und in der gleichen Saison die Nummer 7.
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Und noch ein Flügelspieler: Fernando Serena machte in fünf Jahren 86 Pflichtspiele für Real und erzielte dabei 15 Tore. Der Lohn: Vier Meistertitel, Landesmeister 1966 - und in der gleichen Saison die Nummer 7.
Nach einer Dekade Pause bekam der Däne Henning Jensen (M.) in der Saison 76/77 die Rückennummer 7. Die hatte er auch schon bei Borussia Mönchengladbach getragen. Zum Stammplatz reichte es trotzdem nicht.
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Nach einer Dekade Pause bekam der Däne Henning Jensen (M.) in der Saison 76/77 die Rückennummer 7. Die hatte er auch schon bei Borussia Mönchengladbach getragen. Zum Stammplatz reichte es trotzdem nicht.
Juan Gomez Gonzalez, genannt "Juanito", dribbelte und traf ein Jahrzehnt für die Königlichen - von 1981 bis 1986 mit der 7 auf dem Rücken. Er starb mit 37 bei einem Autounfall.
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Juan Gomez Gonzalez, genannt "Juanito", dribbelte und traf ein Jahrzehnt für die Königlichen - von 1981 bis 1986 mit der 7 auf dem Rücken. Er starb mit 37 bei einem Autounfall.
Zeit für eine echte Real-Legende: Der spanische Stürmer Emilio Butragueno spielte zwölf Jahre für die Königlichen. "Der Geier" kam auf 341 Ligaspiele (123 Tore) und trug die 7 von 85/86 bis 94/95. Er ist bis heute für Real tätig.
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Zeit für eine echte Real-Legende: Der spanische Stürmer Emilio Butragueno spielte zwölf Jahre für die Königlichen. "Der Geier" kam auf 341 Ligaspiele (123 Tore) und trug die 7 von 85/86 bis 94/95. Er ist bis heute für Real tätig.
Peter Dubovsky kam 1993 von Slovan Bratislava zu Real und durfte die 7 nach Butragueno in der Saison 94/95 auch kurz überstreifen.
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Peter Dubovsky kam 1993 von Slovan Bratislava zu Real und durfte die 7 nach Butragueno in der Saison 94/95 auch kurz überstreifen.
Überhaupt wurde in der Saison 1994/95 fleißig rotiert: Neben Dubovsky trugen auch Rafael Martin Vazquez, Jose Amavisca, Alfonso und der junge Luis Enrique (Foto) die Nummer. Oh, und ein gewisser 17-Jähriger namens Raul.
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Überhaupt wurde in der Saison 1994/95 fleißig rotiert: Neben Dubovsky trugen auch Rafael Martin Vazquez, Jose Amavisca, Alfonso und der junge Luis Enrique (Foto) die Nummer. Oh, und ein gewisser 17-Jähriger namens Raul.
Bevor Raul endgültig übernehmen durfte, klebte die 7 in der Spielzeit 1995/96 noch ein Jahr auf dem Rücken von Stürmer Juan Esnaider. Der hatte zuvor mit Saragossa den UEFA-Pokal gewonnen, traf für Real in 20 Spielen einmal - und war flugs wieder weg.
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Bevor Raul endgültig übernehmen durfte, klebte die 7 in der Spielzeit 1995/96 noch ein Jahr auf dem Rücken von Stürmer Juan Esnaider. Der hatte zuvor mit Saragossa den UEFA-Pokal gewonnen, traf für Real in 20 Spielen einmal - und war flugs wieder weg.
Jetzt endlich - die Ära Raul! Bis zu seinem Abschied 2010 trug, nein, verkörperte der elegante Angreifer die Nummer 7. Niemand prägte diese Nummer bei Real so wie das Eigengewächs ...
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Jetzt endlich - die Ära Raul! Bis zu seinem Abschied 2010 trug, nein, verkörperte der elegante Angreifer die Nummer 7. Niemand prägte diese Nummer bei Real so wie das Eigengewächs ...
... mit Ausnahme von (vielleicht) Cristiano Ronaldo. Ein Jahr trug er die 9, nach Rauls Abschied hatte er seine Nummer 7 wieder. Tore, Titel, blanke Oberkörper, Urschreie - zu CR7 muss man eigentlich nichts mehr sagen.
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... mit Ausnahme von (vielleicht) Cristiano Ronaldo. Ein Jahr trug er die 9, nach Rauls Abschied hatte er seine Nummer 7 wieder. Tore, Titel, blanke Oberkörper, Urschreie - zu CR7 muss man eigentlich nichts mehr sagen.
Als Ronaldo 2018 zu Juventus ging, übernahm Mariano Diaz die 7 für ein Jahr. Mittlerweile ist klar: Der Mittelstürmer war lediglich Lückenbüßer für Hazard. Der kann die stolze Geschichte der 7 von Real nun weiterschreiben.
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Als Ronaldo 2018 zu Juventus ging, übernahm Mariano Diaz die 7 für ein Jahr. Mittlerweile ist klar: Der Mittelstürmer war lediglich Lückenbüßer für Hazard. Der kann die stolze Geschichte der 7 von Real nun weiterschreiben.
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