Espanyol-Präsident droht mit Streik

SID
Joan Collet hat die Vermarktung der Primera Division kritisiert
© getty

Einen Tag nach dem bahnbrechenden TV-Vertrag der englischen Premier League hat Joan Collet, Präsident von Espanyol Barcelona, Alarm geschlagen, die Vermarktung von La Liga kritisiert und mit Streik gedroht.

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"Jeder Verein aus der Premier League", sagte Collet, "kann unsere besten Spieler kaufen, indem er einfach das Gehalt verdoppelt."

Dies würde nach Ansicht Collets auch in den kommenden Jahren geschehen, wenn sich in Spanien nicht bald etwas ändern wird. Sollte alles hingegen beim Alten bleiben, droht er sogar mit einem Streik. "Wir bringen den Spielbetrieb zum Stoppen, wenn es nicht bald eine Regelung bezüglich der TV-Rechte gibt", sagte Collet.

Die Klubs der Primera Division handeln die Verträge mit den TV-Unternehmen noch eigenständig aus. Die Branchenführer Real Madrid und FC Barcelona gehen dabei wohl nicht mit unter 140 Millionen Euro aus den Verhandlungen.

Erst ab der Saison 2016/17 soll auch in Spanien zentral vermarktet werden, Collet nahm diesbezüglich die Politiker in die Pflicht.

"Einige Klubs haben bereits Verträge für die kommende Saison abgeschlossen", stellte er fest. Sollte es jedoch rasch zu einer neuen Regelung kommen, "könnte man die Verträge annullieren." Während Barca einer Neuordnung laut Collet bereits zugestimmt haben soll, hat Real sich noch nicht dazu geäußert.

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