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Fussball

Jose Mourinho wittert einen Komplott: Medien-Kritik nimmt zu

SID
Jose Mourinho steht in der Kritik.

Trainer-Exzentriker Jose Mourinho ist bei der AS Rom vom Erfolgsweg abgekommen: Gegen Aufsteiger FC Venedig mussten die Römer am Sonntag eine 2:3-Pleite hinnehmen, die fünfte Saisonniederlage in der italienischen Fußball-Serie-A.

Die italienischen Gazetten sparten am Montag nicht mit Kritik. "AS Rom in freiem Fall. Mourinho ringt nach Entschuldigungen. Die Schiedsrichter sind zwar nicht auf seiner Seite, doch wenn AS Rom nur ein von sieben Spielen gewonnen hat, wird es Gründe dafür geben", schrieb die Gazzetta dello Sport.

"Mou, bestimmte Ausfälle sowohl in der Abwehr als auch im Sturm sind einfach unbegreiflich", urteilte der Corriere dello Sport. "Mourinho explodiert vor Wut, doch seine Abwehr bröckelt, dafür gibt es keine Entschuldigungen", ergänzte Tuttosport.

Die neuerliche Niederlage erhöht den Druck auf den einstigen Erfolgscoach, der erst vergangenen Donnerstag mit seinen Schützlingen über ein 2:2 gegen die Norweger von Bodö/Glimt in der Conference League nicht hinausgekommen war.

"The Special One" zeigte sich nach der Niederlage in der Lagunenstadt nervös und kritisierte die Schiedsrichter wegen eines verhängten Elfmeters. Mourinho witterte gar einen Komplott: "Die Regeln werden von denen gemacht, die noch nie Fußball gespielt haben, aber sie sind die Mächtigen, die entscheiden."

Der Portugiese, der im Sommer einen Dreijahres-Vertrag bei den Römern unterzeichnete, rechnet mit schwierigen Zeiten bei der Roma. "Wir haben den vierten Tabellenplatz als Ziel doch wir sind noch nicht auf diesem Niveau. Dieses wird eine Saison von Wiederaufbau und Schmerzen ein", sinnierte Mourinho. Zurzeit nimmt die Roma in der Serie A den sechsten Tabellenplatz ein - einen Rang hinter dem Lokalrivalen Lazio.

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