Fussball

Bei Saisonabbruch: Italien will Serie-A-Klubs unterstützen

SID
Seit dem 9. März ruht der Spielbetrieb in der italienischen Serie A aufgrund der Coronavirus-Pandemie.

Die italienische Regierung will die Serie-A-Klubs finanziell unterstützen, sollte wegen der Corona-Pandemie die Meisterschaft nicht zu Ende gespielt werden können.

"Ich werde alles versuchen, um den Neustart der Meisterschaft zu garantieren. Sollte die Regierung jedoch feststellen, dass die Bedingungen für den Neubeginn nicht vorhanden sind, werden wir uns bemühen, die finanziellen Schäden für die Klubs einzugrenzen. Wir werden die ganze Sportwelt unterstützen", sagte der italienische Sportminister Vincenzo Spadafora der Mailänder Tageszeitung Corriere della Sera.

Insgesamt stellte der Minister Investitionen in der Größenordnung von einer Milliarde Euro für den Sport in Aussicht. Seit Montag können Profifußballer wieder einzeln trainieren, ab dem 18. Mai ist dann Mannschaftstraining wieder erlaubt. "Wir werden aufgrund der wissenschaftlichen Hinweise entscheiden, ob die Meisterschaft wieder beginnen kann. Mitte Mai können wir realistische Prognosen machen", sagte der Minister.

Der Chef von Italiens Olympia-Komitee CONI, Giovanni Malago, ist der Ansicht, dass die Serie A zu Ende gespielt werden sollte. "Die Serie A hat das Recht und die Pflicht zu versuchen, die Meisterschaft zu beenden. Das letzte Wort hat natürlich das wissenschaftliche Komitee, das die Regierung in Sachen Corona berät. Sollte es zu einem Meisterschaftsstopp kommen, muss man eine Alternative finden, um ein Chaos zu verhindern", sagte der CONI-Chef.

Die Meisterschaft wurde am 9. März wegen der Pandemie gestoppt, die Italien mit fast 30.000 Todesopfern besonders stark betroffen hat. Zwölf Spieltage fehlen noch bis zum Saisonende.

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