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Fussball

Lazio verbockt es schon wieder

SID
Die Negativserie von Miro Klose und Lazio hält weiter an

Die Fiorentina muss am 16. Spieltag der Serie A TIM als Zweiter bei Juventus eine Niederlage einstecken. Die Alte Dame setzt seine Siegesserie fort und ist endgültig zurück im Titelrennen. Spitzenreiter Inter Mailand legt am Samstag bei Udinese Calcio ordentlich vor und freut sich über die Nullnummer im Verfolgerduell zwischen Napoli und Rom. Lazio kann seine Sieglos-Serie nicht beenden.

Udinese Calcio - Inter Mailand 0:4 (0:2)

Tore: 0:1 Icardi (23.), 0:2 Jovetic (31.), 0:3 Icardi (83.), 0:4 Brozovic (86.)

Udine begann in Häfte Eins besser, nach der harten Anfangsphase mit vielen Fouls, vor allem durch Inter, hätten die Hausherren nach einem Di-Natale Freistoß sogar in Führung gehen können. Aber wie so oft rächten sich die vergebenen Chancen auch hier, als Icardi im Gegenzug das Tor für den Tabellenprimus markierte (23.). Auch in der Folge machte Udine das Spiel, vermochte aber kein Tor gegen Perisic & Co. zu erzielen.

Insgesamt verdeutlichte das Spiel den Unterschied zwischen Top und Flop: Udine kämpfte, machte aber in den entscheidenden Situationen dicke Fehler. Einen davon nutzte Jovetic in der 31. Minute, als er einen viel zu kurzen Ball im Strafraum erlief und die Kugel aus acht Metern halbrechter Position zum 2:0 ins lange Eck lupfte.

In Durchgang zwei spielte Inter seine Routine im Stile eines Titelkandidaten aus, während Udine den Mut durch die beiden Gegentore augenscheinlich verloren hatte. Am Ende nutzte Inter, erneut nach schwacher Abwehrleistung, die Chancen und machte die Klatsche für Udinese perfekt.

SSC Neapel - AS Rom 0:0

Dritter gegen Vierter, Napoli gegen Rom, Flutlicht im San Paolo: Es war alles angerichtet für einpackendes Derby del Sole - die Realität war aber ernüchternd. Beide Teams wollten, bekamen aber 45 Minuten nichts auf die Reihe. Ohne eine einzige Torchance auf beiden Seiten, dafür mit umso mehr Fouls und Nickligkeiten ging's in die Kabine.

Nach der Pause wurde das Spiel ansehnlicher, was hauptsächlich an den Gastgebern lag, die ein strukturierteres Angriffsspiel auf den Rasen brachten. Die beste Chance versemmelte Marek Hamsik im Eins-gegen-eins vor Wojciech Szczesny - es war in der 85. Minute der erste (!) Schuss aufs Tor der Partie. Kurz zuvor hatte die Roma Daniele De Rossis vermeintliche Führung nach Flanke von Antonio Rüdiger bejubelt, der Linienrichter hatte den Ball aber davor im Aus gesehen. Eine strittige Entscheidung.

Die Hausherren bleiben drei Punkte hinter Spitzenreiter Inter auf Platz drei, direkt dahinter rangiert die Roma, hat aber bereits sieben Zähler Rückstand auf die Tabellenspitze.

Juventus Turin - AC Florenz 3:1 (1:1)

Tore: 0:1 Illicic (3. / FE), 1:1 Cuadrado (6.), 2:1 Manduzkic (80.), Dybala (90.+1)

Juventus bleibt weiterhin das heißeste Team der Serie A. Im Verfolgerduell mit dem AC Florenz gelang der alten Dame der sechste Sieg in Serie. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit mit Chancen auf beiden Seiten, kam nach der Pause immer mehr Härte ins Spiel. Insgesamt sechs Gelbe Karten nach Wiederanpfiff ließen den Spielfluss aus der ersten Hälfte etwas abreißen.

Bereits nach drei Minuten ging die Fiorentina durch einen verwandelten Foulelfmeter von Josip Illicic in Führung. Der Pfiff war allerdings unberechtigt, denn Schiedsrichter Orsato fiel auf eine Schwalbe von Federico Bernardeschi herein. Aus diesem Grund war es mehr als gerecht, dass Juventus nur drei Minuten später durch einen herrlich getimten Kopfball von Juan Cuadrado zum Ausgleich kam.

Als sich Florenz bereits mit einem Unentschieden abfinden zu schien, schlug die Alte Dame, für die Sami Khedira nach einer unauffälligen Leistung ausgewechselt wurde, in Person von Mario Mandzukic (83.) nochmals gnadenlos zu. Der Kroate musste die Kugel nach einem gehaltenen Schuss von Dybala nur noch in die Maschen hämmern. Dybala war es auch, der in der Nachspielzeit den 3:1-Endstand herstellte.

Lazio Rom - Sampdoria Genua 1:1 (0:0)

Tore: 1:0 Matri (78.), 1:1 Zukanovic (90.+3)

Es gibt Spiele, bei denen man froh ist, dass sie nicht in die Verlängerung gehen können. Lazio - Sampdoria war lange Zeit genau so eines. Von Anfang an übertrafen sich beide Mannschaften in Einfallslosigkeit, einzig Miro Klose sorgte in der ersten Halbzeit mit einem Kopfball mal für einen Hauch von Gefahr (9.).

Aus dem Nichts sah es in der zweiten Hälfte dann plötzlich so aus, als könne Lazio aber doch die Negativ-Serie von bis dato sechs sieglosen Liga-Spielen in Folge (nur ein Punkt) doch beenden, nachdem der eingewechselte Alessandro Matri eine Flanke von Stefan Radu an den linken Innenpfosten setzte (79.).

Die Dramatik des Spiels entwickelte sich erst in der Nachspielzeit - dann aber richtig: Lazio-Keeper Federico Marchetti stürmte aus dem Tor und riss 25 Meter vor dem Kasten den auf ihn zustürmenden Luis Muriel um. Den fälligen Freistoß haute Ervin Zukanovic direkt ins Tor - Ausgleich.

Lazios Sieglos-Serie ist damit auf sieben Spiele ausgeweitet. Der Rückstand auf Tabellenführer Inter beträgt nun schon 16 Zähler.

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