Fussball

Bestätigt: Thomas Tuchel bleibt Trainer von PSG

Von SPOX/SID
Thomas Tuchel ist seit 2018 Trainer von Paris Saint-Germain.

Der französische Meister Paris St. Germain wird auch in der kommenden Saison von Trainer Thomas Tuchel betreut. Das bestätigte PSG-Sportdirektor Leonardo.
 

"Mit Tuchel haben wir gesprochen: Er weiß Bescheid, es ist sehr klar, es gibt keine Gespräche mit einem anderen", sagte Leonardo im Interview mit der Sonntagszeitung Journal du Dimanche.

Tuchels Kontrakt an der Seine läuft noch bis 30. Juni 2021. Immer wieder war über einen vorzeitigen Abschied des deutschen Übungsleiters spekuliert worden. Wie L'Equipe zuletzt berichtete, soll das Verhältnis des Ex-Dortmunders zu Geschäftsführer Leonardo zerrüttet sein. Leonardo plane nach Ablauf von Tuchels Vertrag im Sommer 2021 einen Umbruch und wolle die Position des Cheftrainers nach seinen Vorstellungen besetzen. Zudem werden Tuchel Spannungen mit den Superstars Neymar und Kylian Mbappe nachgesagt.

In seinen knapp zwei Jahren in der französischen Hauptstadt holte Tuchel zweimal die Meisterschaft und den Superpokal. In der Champions League wartet der reiche Klub allerdings weiter auf den großen Wurf: Im vergangenen Jahr scheiterte PSG bereits im Achtelfinale an Manchester United. In der laufenden Saison warf man im Achtelfinale den BVB aus dem Wettbewerb.

Thomas Tuchel: Stationen seiner Trainerkarriere

ZeitraumVereinSpielePunkte/Spiel
2008 - 2009Mainz 05 (U19)302,00
2009 - 2014Mainz 051831,43
2015 - 2017Borussia Dortmund1072,12
seit 2018Paris Saint-Germain992,42

Ab dem 22. Juni nehmen die Hauptstädter das Training wieder auf, um sich auf die weiteren Champions-League-Spiele vorzubereiten. Die Entscheidung fällt wohl im Rahmen eines Finalturniers, das ab Mitte August in Lissabon stattfinden könnte.

Die Verträge mit den Routiniers Thiago Silva (Brasilien/35) und Edinson Cavani (Uruguay/33) werden nicht verlängert. "Ja, wir kommen zu einem Ende. Es war eine sehr schwierige Entscheidung", sagte der Brasilianer Leonardo, der zugab, dass natürlich auch finanzielle Gründe ausschlaggebend gewesen seien.

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