Fussball

AS Monaco - Benjamin Henrichs: "Ich vermisse es sehr, vor so vielen Zuschauern zu spielen"

Von SPOX
Benjamin Henrichs von der AS Monaco bedauert es, dass die Stadien in Frankreich im Vergleich zur Bundesliga so schlecht besucht sind.

Benjamin Henrichs von der AS Monaco bedauert es, dass die Stadien in Frankreich im Vergleich zur Bundesliga so schlecht besucht sind. Außerdem spricht er im Interview mit DAZN und SPOX über das Interesse mehrerer Top-Klubs an ihm.

Darüber hinaus äußert sich der ehemalige Leverkusener im täglichen Format DAZN Diaries über den Unterschied der französischen und deutschen Mentalität im Training.

Benjamin Henrichs über ...

... die Rolle der Musik in seinem Leben: "Ich höre jeden Tag Musik. Momentan meistens beim Training, um mich selbst zu motivieren."

... seinen Freundeskreis: "Ich habe meine Freunde aus Leverkusen, die ich schon mehrere Jahre kenne. Ich weiß, dass das meine richtigen Freunde sind, die wirklich 24/7 für mich da sind. In Monaco besteht der Freundeskreis hauptsächlich aus Mitspielern."

... über das Instagram-Video, in dem er einen Kumpel ärgert: "Wir trainieren jeden Tag gemeinsam und auf einmal ist mir die Idee (Henrichs warf seinem Kumpel einen Ball in den Unterleib; Anm. d. Red.) gekommen. Ich glaube, ich muss jetzt ein wenig aufpassen, dass er sich nicht rächt."

... die Parallelen zwischen Monaco und Leverkusen: "Monaco ist relativ klein, aber du hast alles da und fast jeden Tag gutes Wetter. Man muss ein bisschen aufpassen, dass man nicht den Fokus verliert. Dass man da ist wegen des Fußballs und nicht wegen des Urlaubsfeelings."

... typisch deutsche Gewohnheiten: "Wenn in Frankreich 10 Uhr Trainingsbeginn ist, kommen meine Mitspieler sieben bis acht Minuten später auf den Platz. Bei meiner ersten Einheit war ich, wie ich es aus Deutschland kenne, um 9.55 Uhr da - ganz alleine. Ich dachte, ich hätte irgendetwas verpasst, bis dann alle 15 Minuten später gekommen sind."

... den Unterschied zu den Fans in der Bundesliga: "Das ist ein bisschen gemein. Man kann das nicht wirklich vergleichen. Ich vermisse es sehr, vor so vielen Zuschauern zu spielen. Das gebe ich auch zu. In Deutschland können wir uns echt glücklich schätzen, dass wir jedes Wochenende ein volles Stadion haben und die Fans einen immer unterstützen."

... das Interesse mehrerer Top-Klubs: "Dass man mit solchen Top-Klubs in Verbindung gebracht wird, spricht dafür, dass man gute Leistungen gezeigt hat und diese honoriert werden. Ich denke, man sollte sich Ziele setzen. Früher, als ich noch in Leverkusen zur Schule gegangen bin, hab ich in Köln gewohnt und bin jeden Tag mit der Bahn an der BayArena vorbeigefahren. Ich habe immer gedacht: 'Bitte, lieber Gott, lass mich da spielen' - und jetzt bin ich Profi und lebe meinen Traum.

... das Erfolgsrezept, Profifußballer zu werden: "Es ist wichtig, dass man weiß, wo man hinwill. Dass man ein Ziel vor Augen hat und zeigt, dass man in der Lage ist, alles zu geben, auch wenn man mal nicht spielt."

... die eigene Geduld: "Ich bin gar nicht geduldig. Besonders nicht beim Fußball, wenn ich auf der Bank sitze."

Henrichs: Neymar war mein stärkster Gegenspieler

 

... seinen stärksten Gegenspieler aus der Bundesliga: "In der Bundesliga war es Douglas Costa, als wir gegen die Bayern gespielt haben. Er ist so schnell und flink, das war nicht so einfach zu verteidigen."

... seinen stärksten Gegenspieler aus der Ligue 1: "Ich glaube Neymar. (...) Bei ihm weißt Du nicht, was auf Dich zukommt. Da musst Du wirklich auf den Ball gucken und nicht auf seine Körperbewegungen. Er ist sehr, sehr schwer zu verteidigen."

... seinen stärksten Mitspieler in der Bundesliga: "Kai Havertz. Er ist das größte Talent, das wir in Deutschland haben. Und in der Bundesliga war er auf jeden Fall mein stärkster Mitspieler.

... seinen stärksten Mitspieler in der Ligue 1: "Das ist wohl Wissam Ben Yedder."

 

 

 

 

 

 

 

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