Fussball

Früherer Marseille-Präsident Pape Diouf an Corona gestorben

SID
Der frühere Präsident von Olympique Marseille, Pape Diouf, ist verstorben.
© imago images

Der ehemalige Präsident des französischen Erstligisten Olympique Marseille, Pape Diouf, ist im Alter von 68 Jahren an den Folgen einer Coronavirus-Infektion verstorben. Dies bestätigte seine Familie der Nachrichtenagentur AFP.

Der zuletzt im Senegal lebende Diouf war nach Ausbruch der Infektion zunächst in ein Krankenhaus in Dakar eingeliefert worden, am Dienstag sollte er zur Behandlung per Flugzeug nach Frankreich überführt werden. Sein Zustand verschlechterte sich allerdings derart schnell, dass er noch vor dem Abflug auf senegalesischem Boden verstarb.

"Pape wird ewig als einer der größten Architekten in der Geschichte des Klubs im Herzen der Marseille-Fans bleiben", teilte Olympique mit. Auch Senegals Präsident Macky Sall kondolierte. Diouf sei "eine große Figur des Sports" gewesen, schrieb er bei Twitter: "In Namen der gesamten Nation spreche ich seiner Familie mein Beileid aus."

Diouf führte OM von 2005 bis 2009 und baute in dieser Zeit die Meistermannschaft von 2010 auf. Der ehemalige Journalist und Spielerberater ist das erste Corona-Todesopfer im Senegal.

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